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Land des Donner-Drachens |
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Kuzuzangpo- so begrüßt man sich in Bhutan
Die
Festung der Götter, wie die kleine aber unabhängige Nation
zwischen den mächtigen Nachbarn Tibet und Indien genannt wird,
fasziniert mit seinen Gegensätzen. Es reicht vom Dschungelgebiet
im Süden bis in Bergregionen über 7000 m im Norden an der
Grenze zu Tibet; von der lebhaften Hauptstadt Thimpu bis zu den
abgelegenen Bergdörfern. Die herrliche Landschaft, die
eigenwillige Architektur der Gebäude, die schneebedeckten Gipfel,
die farbenfrohen Dzongs, der lamaitische Buddhismus und die
freundlichen Menschen hinterlassen bei den Besuchern einen bleibenden
Eindruck.
Bhutan liegt an den
Südhängen des östlichen Himalaya zwischen Tibet im
Norden und den indischen Bundesstaat Assam und Westbengalen im
Süden. Entlang der Bergkämme flattern Gebetsfahnen, kleine
von Wasser betriebene Gebetsmühlen und Chorten säumen den
Weg. In den fruchtbaren Tälern werden überwiegend Reis,
Kartoffeln und Buchweizen angebaut. Tosende Wasserfälle, sowie
Heilpflanzen und exotische Tiere, sind neben den buddhistischen
Klöstern und mächtigen Dzongs (Klosterburgen), der
natürliche und kulturelle Reichtum des Landes. In dem 47.000 qkm
großen Land leben nur etwa 750.000 "immer" lächelnde
Menschen. Die Bhutanesen sind freundlich und hilfsbereit, ihren
Traditionen und der Religion verbunden, respektvoll gegenüber der
Natur und sehr gastfreundlich.
Bhutan Festivals 2011
Bhutan Festivals 2012
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Anreise: Von Nepal aus ist die Anreise am kostengünstigsten, es ist aber
auch möglich von Indien/ Delhi oder Thailand einzureisen.
Wichtig für Sie:
Bhutan hat eigentlich immer Saison. Von den subtropischen
Urwäldern im Süden des Landes über die in moderaten
Höhen von 2000 - 2500 Metern liegenden Städte und Siedlungen
bis in die alpine Gletscherwelt des östlichen Himalayas erstreckt
sich das Land über so gut wie alle Klimazonen.
Im Winter
lockt der Süden. Trocken und angenehm warm ist es dann, die beste
Reisezeit für Vogelbeobachter in den Urwäldern, eine
Wanderung von Dorf zu Dorf in niedrigen Höhenlagen oder eine
Fahrradtour entlang wenig befahrener Landstraßen. Die
Trekkingrouten im Hochgebirge sind tief verschneit und unpassierbar.
Der imposante Schwarzhalskranich überwintert in den
Hochtälern von Bumdeling (Ostbhutan) und Phobjika.
Erst in den Monaten Januar und Februar
gehen die Temperaturen dann nachts soweit zurück, dass es auch mal
zu Schneefällen in den Tälern kommt. Am Tag schmilzt die
Sonne aber den Schnee meistens schnell wieder weg und die Temperaturen
klettern wieder auf annehmbare 15 Grad hoch.
Im Frühjahr
beginnt die Trekking Saison in moderaten Höhen, auf 3000 Meter
blüht der Rhododendren Wald. Die frischen Reissetzlinge werden
gepflanzt. Überall sprießt neues Grün.
Die
richtige Zeit für eine Rafting Tour. In Paro findet eines der
größten Klosterfeste, das Paro tshechu statt. Die
Temperaturen sind angenehm mild bis in die Almregion.
Niederschläge beginnen erst ab Mitte Mai als Vorboten des Monsuns.
Der Sommer
wird zu Unrecht wegen des Monsuns als schlechte Reisezeit bewertet. In
den besiedelten Gebieten in den Mittelgebirgen West- und Zentralbhutans
herrschen angenehme, sommerliche Temperaturen ohne extreme Hitze oder
Feuchtigkeit. Regenfälle sind zwar an der Tagesordnung, mit guter
Ausrüstung aber auszuhalten. Treks ins Hochgebirge, z.B.: der
Snowman Trek, führen bei milden Temperaturen über
phantastische Blumenwiesen voll Blauem Mohn und Edelweiß, Nomaden
ziehen mit ihren Yaks auf die Hochalmen.
Herbst
ist die eigentliche Hochsaison in Bhutan. September und Oktober haben
die größte Dichte an tshechus (Klosterfesten). Trekker
schätzen besonders im Oktober klare Bergsicht und wenig
Niederschlag. Zur Reiserntezeit wechselt die Landschaft malerisch die
Farben.
Ab November beginnen die Tage kürzer zu werden und die Nächte
kälter, während des tagsüber noch immer warm ist.
Temperaturen und Vegetation sind in Höhenlagen zwischen 2000 und
3000 Meter mit dem moderaten Klima Mitteleuropas vergleichbar. Die
Baumgrenze liegt knapp über 4000 Meter. Schnee fällt im
niederschlagsarmen Winter selten bis unter 2500 Meter.
Reisefieber-Tipp: Mit
seiner herrlichen unberührten Landschaft aus hohen Bergen und tief
eingeschnittenen Tälern bietet Bhutan ausgezeichnete
Möglichkeiten zum Trekking. Eine Rundreise sollte deshalb mit
einigen Trekkingtouren verbunden werden. |
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Bevölkerung:
Der größte Teil der Bevölkerung lebt im westlichen Teil
des Landes.
Die einheimische Bevölkerung sind die Drukpa. Sie setzen
sich aus drei großen ethnischen Gruppen zusammen, den Sharchops,
den Ngalops und den Lhotshampas, die nepalesischen
Ursprungs sind. Die frühesten Siedler Bhutans, die Sharchops
leben überwiegend im östlichen Landesteil und ihr
Ursprung reicht bis in die Mongolei und Burma.
Die Ngalops
wanderten vom tibetischen Hochland nach Bhutan ein und brachten den
Buddhismus ins Königreich. Diese Bevölkerungsgruppe lebt
heute überwiegend in West- und Zentralbhutan und gilt als
die herrschende Schicht. Die Lhotshampas besiedelten
hauptsächlich das südliche Tiefland um dort Ackerbau
zu betreiben.
Die kontrastreiche ethnische Vielfalt der Einwohner hat zur Folge,
daß verschiedene Sprachen und Dialekte gesprochen werden. Die Amtsprache
heißt Dzongka und wird in allen Schulen neben Englisch
unterrichtet.
Die Jahrhunderte lange Isolation der verschiedenen Bergtäler
begünstigte die Entstehung eines "etnischen Mosaiks".
Noch heute existieren in Bhutan einzelne Volksgruppen, die linguistisch
schwer einzuordnende Sprachen sprechen und ihre traditionelle
Lebensweise beibehalten haben.
- Im Norden hoch oben an der Grenze zu Tibel
leben die Volksgruppen der Lingshi, der Lunana und der Laya.
Während die Lingshi und die Lunana zumeist die übliche
bhutanesiche Tracht tragen, verfügen die Laya über eigene traditionelle
Gewänder, die zumeist aus Yakhaar und Schafwolle
besteht und einem aus Bambus geflochtenem kegelförmigem Hut.
Die Yaks
bilden die Lebensgrundlage dieser Hochlandbewohner. Ihr Haar dient als
Zeltstoff und Bekleidung, ihr Fleisch wird gegessen, ihre Milch zu Butter
und Hartkäse verarbeitet und ihr Dung liefert
Brennmaterial. Zudem werden die Yaks als Lasttiere eingesetzt
und auf den wenigen Ackerflächen vor den Pflug gespannt.
- Die vier Haupttäler Westbhutans, das Paro,
das Ha, das Thimphu und das Punakhatal
verlaufen in Nord-Süd-Richtung und sind die meistbesuchten
Regionen. Im bhutanesischen Mittelland zwischen 1000 und 2800 m
Seehöhe lebt die Mehrzahl der bhutanesischen Bevölkerung
und hier liegt auch die Hauptstadt Thimphu. Die Region wird
überwiegend von den Drukpa bewohnt und auch das
traditionelle Drukpa Gewand - der Go für die
Männer und die Kira für die Frauen - gilt heute als
die bhutanesische Nationaltracht.
Auch die bedeutendsten Tschechu finden in den Dzongs der vier
Täler statt. Wie in ganz Bhutan leben auch hier die meisten
Menschen von Landwirtschaft und Viehzucht. Es gedeihen Reis,
Winter- und Buchweizen, Gerste und Kartoffeln und in Punakha sogar Orangen
und Bananen.
- Der suptropische Süden besteht im
Wesentlichen aus einem Tieflandgürtel zwischen 100 und 100
m Seehöhe am Vorgebirge des Himalaya. Aufgrund seines subtropischen
Monsunklimas und der latenten Malariagefahr ist diese
Region weniger anziehend und seit der Mitte des 20. Jahrhunderts bilden
Einwohner nepalesischer Abstammung die zahlenmäßig
bedeutendste Ethnie Südbhutans. Sie bauen vor allem Reis, Mais und
Hirse an und auch Orangen und Ananas.
- In Ostbhutan herrscht ein milderes Klima
als in den anderen Landesteilen. In geringem Umfang wird Reis angebaut,
das Grundnahrungsmittel der Ostbhutaner ist jedoch Mais. Schaf-
und Yakzucht wird vor allem in den etwas höher gelegenen
Gebirgstälern betrieben. Die überwiegende Mehrzahl der
Bewohner bilden die Sharchops. Sie sprechen eine eigene Sprache
und dürften schon in vorgeschichtlicher Zeit nach Bhutan
eingewandert sein.
Im äußersten Osten des Bezirkes Trashigang jedoch,
an der Grenze zur indischen Provinz Arunachal Pradesh, liegen die Hochtäler
Merak und Sakteng. Hier lebt die etwas 5000 Personen umfassende
Volksgruppe der Brokpa, die vor allem für ihre außergewöhnliche
Tracht, die aus Yakhaar und Yakfell und einem
speziellen aus Yakhaar geflochtenem Hut besteht, bekannt ist.
Sehenswürdigkeiten: Die Hauptstadt von Bhutan heißt Thimphu.
Das Stadtbild hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Ein
wahrer Bauboom hat eingesetzt und immer mehr moderne Geschäfte
halten Einzug. Die Waren kommen hauptsächlich aus Indien, China
und Thailand und reichen von Dingen des täglichen Lebens,
über Kleidung und Lebensmittel bis hin zu Computern.
Trotzdem ist noch der ursprüngliche Charakter zu finden, in vielen
kleinen Shops, die sich die Hauptstraße entlang dicht aneinander
reihen.
- In Thimphu gibt es viele interessante
Bauwerke, allen voran der mächtige Dzong mit seinen
riesigen Mauern und unzähligen Räumen und Gängen. Einige
der schönsten Klöster Bhutans (Tangu und Cheri)
befinden sich unweit der Stadt in einem wunderschönen Seitental.
Für Kulturinteressierte gibt es diverse Museen und
die Nationalbibliothek mir sehr alten Büchern und auch das
traditionelle Krankenhaus mit seiner Naturmedizin ist bemerkenswert.
- Punakha, die alte Winterhauptstadt und Wangdue
Phodrang werden ebenfalls von mächtigen Dzongs
beherrscht, die an markanten Plätzen das Tal überblicken. Auf
den Feldern wird Reis angebaut und auf den Bergrücken liegen
kleine Dörfer mit eigenen Goembas.
- In Trongsa steht die größte
Klosterburg des Landes der Trongsa-Dzong. Er liegt langgezogen
auf einem Felsvorsprung und beherbergt eine große
Mönchsgemeinde und die Distriktverwaltung.
Der Weg dorthin führt vorbei an malerischen Ortschaften
und über hohe Pässe, auf denen Gebetsfahnen flattern.
- Die Region Bumthang, die sich aus den
lieblichen Hochtälern Choskhor, Ura und Tang
zusammensetzt, besticht durch seinen alpenländischen Charakter.
Auf den Feldern wird überwiegend Buchweizen angepflanzt und man
kann hier die traditionelle Webkunst bewundern, für die
Bumthang bekannt ist. Das Kloster Kurjey ist einer der
heiligsten Orte Bhutans und eine von vielen religiösen
Stätten rundherum.
Der Ort Jakar wird ebenfalls von einem mächtigen Dzong
überragt.
- Mongar
liegt auf der Fahrt in den rauhen Norden Bhutans, wo die Täler
engen Schluchten ähneln, die von reißenden
Gebirgsflüssen durchzogen sind. Spektakuläre Pässe
müssen auf schmalen Bergstraßen mit unzähligen Kurven
überquert werden, vorbei an tosenden Wasserfällen und
wehenden Gebetsfahnen.
- Trashigang ist die Bezirkshauptstadt von Ostbhutan
und liegt hoch oben auf einem Bergrücken. Ein markantes Bauwerk
ist der Dzong,
von dem aus man das ganze Tal überblicken kann. Das Stadtbild ist
geprägt von kleinen Geschäften und Restaurants und die Zeit
scheint stehengeblieben zu sein. Bauern aus den umliegenden Bergen
verkaufen hier ihre Erzeugnisse auf dem Markt.
- Das Städchen Paro im Westen liegt in
einem lieblichen Tal, an dessen Ende die Ruine des Drukygel Dzongs
den Ausgangspunkt für Trekkingtouren in die höheren
Gebirgsregionen bildet. Der Ta Dzong beherbergt das Nationalmuseum
und liegt über dem gewaltigen Dzong des Ortes. Das Felsenkloster
Taktsang (Tigernest), das spektakulär an einem Felsen klebt,
ist wohl das berühmteste Wahrzeichen Bhutans.
- Das Ha-Tal, das man entweder von Paro,
über den 3780 m hohen Cheli La Pass erreichen kann, oder
von Chhuzom, dort wo die Straße nach Phuentsholing hinunter zur
indischen Grenze abzweigt, besticht durch seine ursprünglichen
Dörfer und einsamen Waldgegenden, die vom Tourismus noch
weitgehend verschont geblieben sind.
Der
Zutritt zu den Klöstern und Dzongs ist nur aus religiösen
Gründen und mit spezieller Erlaubnis gestattet, so dass in der
Regel nur eine Außenbesichtigung möglich ist. |
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Irrtum und Auslassungen
vorbehalten.
Es gelten die Reisebedingungen
von reisefieber-reisen GmbH, bitte vor Abschluß des
Reisevertrages unbedingt durchlesen, falls nicht vorhanden bitte
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