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| Bhutan - Land des Donner-Drachens |
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Kuzuzangpo
- so begrüßt man sich in Bhutan
Die Festung der Götter, wie die kleine aber unabhängige Nation zwischen den mächtigen Nachbarn Tibet und Indien genannt wird, fasziniert mit
seinen Gegensätzen. Es reicht vom Dschungelgebiet im Süden bis in Bergregionen über 7000 m im Norden an der Grenze zu Tibet; von der lebhaften
Hauptstadt Thimpu bis zu den abgelegenen Bergdörfern. Die herrliche Landschaft, die eigenwillige Architektur der Gebäude, die schneebedeckten Gipfel, die
farbenfrohen Dzongs, der lamaitische Buddhismus und die freundlichen Menschen hinterlassen bei den Besuchern einen bleibenden Eindruck.
Bhutan liegt an den Südhängen des östlichen Himalaya
zwischen Tibet im Norden und den indischen Bundesstaat Assam und Westbengalen
im Süden. Entlang der Bergkämme flattern Gebetsfahnen, kleine
von Wasser betriebene Gebetsmühlen und Chorten säumen den
Weg. In den fruchtbaren Tälern werden überwiegend Reis,
Kartoffeln und Buchweizen angebaut. Tosende Wasserfälle, sowie
Heilpflanzen und exotische Tiere, sind neben den buddhistischen Klöstern
und mächtigen Dzongs (Klosterburgen), der natürliche und
kulturelle Reichtum des Landes.
In dem 47.000 qkm großen Land leben nur etwa 750.000 "immer"
lächelnde Menschen. Die Bhutanesen sind freundlich und hilfsbereit,
ihren Traditionen und der Religion verbunden, respektvoll gegenüber
der Natur und sehr gastfreundlich.
Festivals in Bhutan:
Bhutan Festivals
2008
Bhutan Festivals 2009 |
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Von Nepal aus ist die Anreise am kostengünstigsten, es
ist aber auch möglich von Indien/ Delhi oder Thailand einzureisen.
Wichtig für Sie: Bhutan hat eigentlich immer Saison. Von den subtropischen Urwäldern im Süden des Landes
über die in moderaten Höhen von 2000 - 2500 Metern liegenden Städte und Siedlungen bis in die alpine Gletscherwelt des östlichen Himalayas
erstreckt sich das Land über so gut wie alle Klimazonen.
Im Winter lockt der Süden. Trocken und angenehm warm ist es dann, die beste Reisezeit für Vogelbeobachter
in den Urwäldern, eine Wanderung von Dorf zu Dorf in niedrigen Höhenlagen oder eine Fahrradtour entlang wenig befahrener Landstraßen. Die
Trekkingrouten im Hochgebirge sind tief verschneit und unpassierbar. Der imposante Schwarzhalskranich überwintert in den Hochtälern von Bumdeling
(Ostbhutan) und Phobjika.
Erst in den Monaten Januar und Februar gehen die Temperaturen dann nachts soweit zurück, dass es auch mal zu Schneefällen in den Tälern kommt. Am
Tag schmilzt die Sonne aber den Schnee meistens schnell wieder weg und die Temperaturen klettern wieder auf annehmbare 15 Grad hoch.
Im Frühjahr beginnt die Trekking Saison in moderaten Höhen, auf 3000 Meter blüht der Rhododendren Wald. Die frischen Reissetzlinge werden
gepflanzt. Überall sprießt neues Grün.
Die richtige Zeit für eine Rafting Tour. In Paro findet eines der größten Klosterfeste, das Paro tshechu statt. Die Temperaturen sind angenehm mild
bis in die Almregion. Niederschläge beginnen erst ab Mitte Mai als Vorboten des Monsuns.
Der Sommer wird zu Unrecht wegen des Monsuns als schlechte Reisezeit bewertet. In den besiedelten Gebieten in den Mittelgebirgen West- und Zentralbhutans
herrschen angenehme, sommerliche Temperaturen ohne extreme Hitze oder Feuchtigkeit. Regenfälle sind zwar an der Tagesordnung, mit guter Ausrüstung aber
auszuhalten. Treks ins Hochgebirge, z.B.: der Snowman Trek, führen bei milden Temperaturen über phantastische Blumenwiesen voll Blauem Mohn und
Edelweiß, Nomaden ziehen mit ihren Yaks auf die Hochalmen.
Herbst ist die eigentliche Hochsaison in Bhutan. September und Oktober haben die größte Dichte an tshechus (Klosterfesten). Trekker schätzen
besonders im Oktober klare Bergsicht und wenig Niederschlag. Zur Reiserntezeit wechselt die Landschaft malerisch die Farben.
Ab November beginnen die Tage kürzer zu werden und die Nächte kälter, während des tagsüber noch immer warm ist.
Temperaturen und Vegetation sind in Höhenlagen zwischen 2000 und 3000 Meter mit dem moderaten Klima Mitteleuropas vergleichbar. Die Baumgrenze liegt knapp
über 4000 Meter. Schnee fällt im niederschlagsarmen Winter selten bis unter 2500 Meter.
Reisefieber-Tip:
Mit seiner herrlichen unberührten Landschaft aus hohen Bergen und tief eingeschnittenen Tälern bietet Bhutan ausgezeichnete Möglichkeiten zum
Trekking. Eine Rundreise sollte deshalb mit einigen Trekkingtouren verbunden werden. |
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Bevölkerung
Der größte Teil der Bevölkerung lebt im westlichen Teil des Landes.
Die einheimische Bevölkerung sind die Drukpa. Sie setzen sich aus drei großen ethnischen Gruppen zusammen, den Sharchops, den
Ngalops und den Lhotshampas, die nepalesischen Ursprungs sind. Die frühesten Siedler Bhutans, die Sharchops leben überwiegend im
östlichen Landesteil und ihr Ursprung reicht bis in die Mongolei und Burma.
Die Ngalops wanderten vom tibetischen Hochland nach Bhutan ein und brachten den Buddhismus ins Königreich. Diese Bevölkerungsgruppe lebt heute
überwiegend in West- und Zentralbhutan und gilt als die herrschende Schicht. Die Lhotshampas besiedelten hauptsächlich das südliche
Tiefland um dort Ackerbau zu betreiben.
Die kontrastreiche ethnische Vielfalt der Einwohner hat zur Folge, daß verschiedene Sprachen und Dialekte gesprochen werden. Die Amtsprache
heißt Dzongka und wird in allen Schulen neben Englisch unterrichtet.
Die Jahrhunderte lange Isolation der verschiedenen Bergtäler begünstigte die Entstehung eines "etnischen Mosaiks". Noch heute
existieren in Bhutan einzelne Volksgruppen, die linguistisch schwer einzuordnende Sprachen sprechen und ihre traditionelle Lebensweise beibehalten haben.
- Im Norden hoch oben an der Grenze zu Tibel leben die Volksgruppen der Lingshi, der Lunana und der Laya. Während die
Lingshi und die Lunana zumeist die übliche bhutanesiche Tracht tragen, verfügen die Laya über eigene traditionelle Gewänder, die
zumeist aus Yakhaar und Schafwolle besteht und einem aus Bambus geflochtenem kegelförmigem Hut.
Die Yaks bilden die Lebensgrundlage dieser Hochlandbewohner. Ihr Haar dient als Zeltstoff und Bekleidung, ihr Fleisch wird gegessen, ihre Milch zu
Butter und Hartkäse verarbeitet und ihr Dung liefert Brennmaterial. Zudem werden die Yaks als Lasttiere eingesetzt und auf den
wenigen Ackerflächen vor den Pflug gespannt.
- Die vier Haupttäler Westbhutans, das Paro, das Ha, das Thimphu und das Punakhatal verlaufen in
Nord-Süd-Richtung und sind die meistbesuchten Regionen. Im bhutanesischen Mittelland zwischen 1000 und 2800 m Seehöhe lebt die Mehrzahl der
bhutanesischen Bevölkerung und hier liegt auch die Hauptstadt Thimphu. Die Region wird überwiegend von den Drukpa bewohnt und auch das
traditionelle Drukpa Gewand - der Go für die Männer und die Kira für die Frauen - gilt heute als die bhutanesische
Nationaltracht. Auch die bedeutendsten Tschechu finden in den Dzongs der vier Täler statt. Wie in ganz Bhutan leben auch hier die meisten Menschen von
Landwirtschaft und Viehzucht. Es gedeihen Reis, Winter- und Buchweizen, Gerste und Kartoffeln und in Punakha sogar Orangen und
Bananen.
- Der suptropische Süden besteht im Wesentlichen aus einem Tieflandgürtel zwischen 100 und 100 m Seehöhe am Vorgebirge des
Himalaya. Aufgrund seines subtropischen Monsunklimas und der latenten Malariagefahr ist diese Region weniger anziehend und seit der Mitte des 20.
Jahrhunderts bilden Einwohner nepalesischer Abstammung die zahlenmäßig bedeutendste Ethnie Südbhutans. Sie bauen vor allem Reis, Mais
und Hirse an und auch Orangen und Ananas.
- In Ostbhutan herrscht ein milderes Klima als in den anderen Landesteilen. In geringem Umfang wird Reis angebaut, das Grundnahrungsmittel der
Ostbhutaner ist jedoch Mais. Schaf- und Yakzucht wird vor allem in den etwas höher gelegenen Gebirgstälern betrieben. Die überwiegende
Mehrzahl der Bewohner bilden die Sharchops. Sie sprechen eine eigene Sprache und dürften schon in vorgeschichtlicher Zeit nach Bhutan eingewandert
sein.
Im äußersten Osten des Bezirkes Trashigang jedoch, an der Grenze zur indischen Provinz Arunachal Pradesh, liegen die Hochtäler Merak
und Sakteng. Hier lebt die etwas 5000 Personen umfassende Volksgruppe der Brokpa, die vor allem für ihre außergewöhnliche
Tracht, die aus Yakhaar und Yakfell und einem speziellen aus Yakhaar geflochtenem Hut besteht, bekannt ist.
Sehenswürdigkeiten
Die Hauptstadt von Bhutan heißt Thimphu. Das Stadtbild hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Ein wahrer Bauboom hat eingesetzt
und immer mehr moderne Geschäfte halten Einzug. Die Waren kommen hauptsächlich aus Indien, China und Thailand und reichen von Dingen des täglichen
Lebens, über Kleidung und Lebensmittel bis hin zu Computern.
Trotzdem ist noch der ursprüngliche Charakter zu finden, in vielen kleinen Shops, die sich die Hauptstraße entlang dicht aneinander reihen.
- In Thimphu gibt es viele interessante Bauwerke, allen voran der mächtige Dzong mit seinen riesigen Mauern und unzähligen
Räumen und Gängen. Einige der schönsten Klöster Bhutans (Tangu und Cheri) befinden sich unweit der Stadt in einem
wunderschönen Seitental.
Für Kulturinteressierte gibt es diverse Museen und die Nationalbibliothek mir sehr alten Büchern und auch das traditionelle
Krankenhaus mit seiner Naturmedizin ist bemerkenswert.
- Punakha, die alte Winterhauptstadt und Wangdue Phodrang werden ebenfalls von mächtigen Dzongs beherrscht, die an markanten
Plätzen das Tal überblicken. Auf den Feldern wird Reis angebaut und auf den Bergrücken liegen kleine Dörfer mit eigenen Goembas.
- In Trongsa steht die größte Klosterburg des Landes der Trongsa-Dzong. Er liegt langgezogen auf einem Felsvorsprung und beherbergt
eine große Mönchsgemeinde und die Distriktverwaltung.
Der Weg dorthin führt vorbei an malerischen Ortschaften und über hohe Pässe, auf denen Gebetsfahnen flattern.
- Die Region Bumthang, die sich aus den lieblichen Hochtälern Choskhor, Ura und Tang zusammensetzt, besticht durch seinen
alpenländischen Charakter. Auf den Feldern wird überwiegend Buchweizen angepflanzt und man kann hier die traditionelle Webkunst bewundern,
für die Bumthang bekannt ist. Das Kloster Kurjey ist einer der heiligsten Orte Bhutans und eine von vielen religiösen Stätten
rundherum.
Der Ort Jakar wird ebenfalls von einem mächtigen Dzong überragt.
- Mongar liegt auf der Fahrt in den rauhen Norden Bhutans, wo die Täler engen Schluchten ähneln, die von reißenden Gebirgsflüssen
durchzogen sind. Spektakuläre Pässe müssen auf schmalen Bergstraßen mit unzähligen Kurven überquert werden, vorbei an
tosenden Wasserfällen und wehenden Gebetsfahnen.
- Trashigang ist die Bezirkshauptstadt von Ostbhutan und liegt hoch oben auf einem Bergrücken. Ein markantes Bauwerk ist der Dzong,
von dem aus man das ganze Tal überblicken kann. Das Stadtbild ist geprägt von kleinen Geschäften und Restaurants und die Zeit scheint
stehengeblieben zu sein. Bauern aus den umliegenden Bergen verkaufen hier ihre Erzeugnisse auf dem Markt.
- Das Städchen Paro im Westen liegt in einem lieblichen Tal, an dessen Ende die Ruine des Drukygel Dzongs den Ausgangspunkt für
Trekkingtouren in die höheren Gebirgsregionen bildet. Der Ta Dzong beherbergt das Nationalmuseum und liegt über dem gewaltigen Dzong
des Ortes. Das Felsenkloster Taktsang (Tigernest), das spektakulär an einem Felsen klebt, ist wohl das berühmteste Wahrzeichen
Bhutans.
- Das Ha-Tal, das man entweder von Paro, über den 3780 m hohen Cheli La Pass erreichen kann, oder von Chhuzom, dort wo die Straße
nach Phuentsholing hinunter zur indischen Grenze abzweigt, besticht durch seine ursprünglichen Dörfer und einsamen Waldgegenden, die vom
Tourismus noch weitgehend verschont geblieben sind.
Der Zutritt zu den Klöstern und Dzongs ist nur aus religiösen Gründen und mit spezieller Erlaubnis gestattet, so dass in der Regel nur eine
Außenbesichtigung möglich ist. |
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Irrtum und Auslassungen vorbehalten.
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Reisevertrages unbedingt durchlesen, falls nicht vorhanden bitte anfordern.
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- Update May 02, 2008
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