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| Palau - Paradies am Ende des Regenbogens |
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7°30'
Nördliche Breite, 133° 30' Östliche Länge. Die
unabhängige Republik Palau liegt 700 Kilometer östlich der
Philippinen (2 1/2 Flugstunden von Manila entfernt) und 1200 Kilometer
nördlich der indonesischen Insel Biak. Palau ist nur 7 Grad
nördlich vom Equatoregürtel. Der Inselstaat Palau erstreckt
sich über rund 700 Kilometer Länge und bildet als Teil der
Westlichen Karolinen den westlichen Abschluss Mikronesiens. Zu
Mikronesien (kleine Inseln) gehören neben den Karolinen auch die
Marianen, die Marshall Inseln und die Gilbert Inseln.
Der Großteil des Landes wird von tropischen
Wäldern oder Mangrovenwäldern bedeckt, und sogar Grassavannen
sind zu finden. Ebenso abwechslungsreich gestalten sich die
Landschaften unter Wasser: Taucher können spektakuläre
Steilwände genauso erforschen wie tiefe Höhlen und bunte
Korallenfelder. Das nördliche Ende Palaus bildet das fast
kreisrunde Atoll Kayangel. Die nur dünn besiedelte gleichnamige
Insel wird fast durchgehend von einem weißen Sandstrand umrandet.
An den sandigen Wegen der Insel spenden Kokospalmen Schatten.
Babeldaob
Babeldaob ist mit einer Fläche von 396 Quadratkilometern (43
Kilometer Länge und 24 Kilometer Breite) die größte
Insel Palaus und nach Guam die zweitgrößte Insel
Mikronesiens.
Sie ist in zehn Provinzen unterteilt. Entlang der gesamten Küste
bestimmen kleine Ortschaften das Bild, während das Landesinnere
schwer zugänglich und kaum besiedelt ist - nur vereinzelte
Bauernhöfe unterbrechen das gleichmäßige Grün.
Wahre Bilderbuchstrände säumen die nördliche
Ostküste wird zwischen Ngeerard und Melekeok, sonst herrschen an
der Küste meist Mangrovensümpfe vor. Im Norden der
Vulkaninsel findet sich auch der Ngerchelechuus, mit 242 Metern
höchster Berg Palaus und Heimat des höchsten Wasserfalls von
Mikronesien. Die Vulkanhöhen sind wie der Großteil der Insel
von üppigem Dschungel- und Mangrovenwäldern bedeckt, die von
Süßwasserseen und Flüssen gespeist werden. Besonderer
Anziehungspunkt ist der Ngermeskang River, an dem sich die
vielfältige und unberührte Natur auch per Kajak
erschließen lässt.
Ein Netz von Straßen durchzieht den dichter besiedelten
Süden von "Big Island" ab Aimeliik im Westen und Airai im Osten.
Hier findet in der Regel die erste Begegnung des Gastes mit Palau
statt, da sich bei Airai der Flughafen befindet. Der Weg führt
dann meist über eine Brücke in die Hauptstadt Koror auf der
gleichnamigen, knapp neun Quadratkilometer großen Insel. |
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Koror Die Hauptstadt Koror
bildet den Ausgangspunkt und das Zentrum einer Palaureise. In Koror
leben über zwei Drittel der rund 19.000 Einwohner Palaus, und die
meisten öffentlichen und touristischen Einrichtungen wie Hotels,
Veranstalter, usw. sind hier angesiedelt. |
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Malakal und Ngerekebesang
Unmittelbar an Koror grenzen die Inseln Malakal und Ngerekebesang an.
Südwestlich davon liegen die berühmten Rock Islands wie
grüne Pilze in der blauschattierten Meereslagune. Die etwa 200
Kalksteininseln und -inselchen, die durch Wettereinflüsse aus
alten, erhobenen Korallenriffen geformt wurden, sind
größtenteils unbewohnt. Sie gehören zu den
bedeutendsten Sehenswürdigkeiten des Pazifiks und sind bekannt
für ihre dichte Vegetation und einsamen Strände. Ruhige
Kanäle und Seen, geheimnisvolle Höhlen und grün
überwucherte, mystisch anmutende Felsformationen schaffen eine
märchenhafte Atmosphäre.
Peleliu
Das südliche Ende der Lagune bildet die 37 Kilometer von Koror
entfernte Insel Peleliu, die ebenfalls aus einem Riff entstand. Die
Insel spielte eine bedeutende Rolle im Zweiten Weltkrieg und wird noch
von einigen alten Straßen durchquert. Die meisten Bewohner der
Insel leben in drei Dörfern im Norden. Vom Norden erstreckt sich
ein 105 Kilometer langes Barriere-Riff bis zur Insel Peleliu. An seiner
Ostseite hat sich eine breite Lagune gebildet, die die meisten Inseln
Palaus beheimatet.
Angaur
Südlich liegt die Insel Angaur mit ihren Stränden und steilen
Kalksteinklippen. Aus sogenannten, "Blow Holes" spritzt Meerwasser hoch
in die Luft. Auch hier herrscht im Landesinnern undurchdringlicher
Dschungel vor, während an der Küste eine Straße rings
um die Insel führt. Als schönster Strand gilt der Ngadolog
Beach, dem ein breites Riff vorgelagert ist. Zu Beginn dieses
Jahrhunderts wurden hier von den deutschen Kolonialherren Phosphat
abgebaut. |
Southwest Islands
Die über 320 Kilometer südwestlich von Koror gelegenen
"Southwest Islands" sind nur zwischen einem halben und zwei
Quadratkilometer groß. Die fünf winzigen Inseln sind vor
allem für ihren Fischreichtum und die damit verbundenen
exzellenten Tauch- und Angelmöglichkeiten bekannt. Die "Southwest
Islands" sind nur spärlich besiedelt, die Bewohner weitgehend
Selbstversorger. Die südwestlichste Insel, Tobi, liegt 600
Kilometer von der Hauptstadt Koror, aber nur 250 Kilometer von
Indonesien entfernt. Das Helen-Riff der gleichnamigen Insel grenzt an
eine große Lagune an, die anderen "Southwest Islands" sind flach
und verfügen über Saumriffe. |
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All Rights Reserved - Update Mar 28, 2007 A
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