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Sumatra – Ein
Reisebericht von Romy Helbing
September 2008 |
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| Selamat Datang di Sumatra... |
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| Sumatra ist die drittgrößte Insel Indonesiens und
zugleich die fünftgrößte der Welt – so groß
wie Italien, Österreich und die Schweiz zusammen –
und liegt auf beiden Seiten des Äquators. Schon der Blick
aus dem Flugzeug offenbart eine abwechslungsreiche Landschaft.
Und wir werden nicht enttäuscht. Nach Ankunft in Medan
fahren wir ca. 3 Stunden, teils auf unbefestigten Straßen,
nach Bohorok – einem Rehabilitationszentrum für
unsere nächsten tierischen Verwandten – den Orang
Utans. Unterwegs gehen wir immer wieder ein Stück zu
Fuß und unsere liebenswerte Reiseleiterin erklärt uns
all die exotischen Früchte wie Palmnüsse, Kakao, Nelken
und viele mehr. Die Indonesier freuen sich über unseren Besuch.
Kinder wie Erwachsene winken uns fröhlich zu, so dass wir
uns gleich willkommen fühlen. In Bohorok angekommen checken
wir im Rindu Alam Guesthouse am Rande des Gunug Leuser Nationalparks
– einem tropischen Regenwaldgebiet – ein. Die Zimmer
sind einfach aber sauber. Die Anlage ist liebevoll gestaltet und
wir werden herzlich empfangen. Am Abend gibt es einen tropischen
Regenschauer. Auf unserer Terrasse lassen wir den Tag ausklingen
und genießen den Blick auf das grüne Dickicht und lauschen
den abendlichen Dschungelgeräuschen. Wir sind schon auf den
nächsten Tag gespannt. Das frühe Weckerklingeln um 5
Uhr lohnt sich. Nach einer kleinen Stärkung sind wir bereit
für den Dschungel, der langsam zum Leben erwacht. Nur eine
Hängebrücke trennt uns vom fast undurchdringlichen Dickicht.
Schon allein die morgendliche Wanderung über Stock und Stein,
vorbei an riesigen Bäumen, exotischen Pflanzen und durch
kleine Flussläufe ist ein Erlebnis für sich. In Sumatra
ist nicht nur die Rafflesia – die größte Blume
der Welt beheimatet, sondern auch Nashörner, Elefanten und
der seltene Sumatra-Tiger. Aber es kommt noch besser. Es dauert
nicht lange und unser Guide hat den ersten Orang Utan aufgespürt.
Hoch oben in den Bäumen beäugt er uns zunächst
neugierig. Der Appetit auf die mitgebrachte Banane ist jedoch
stärker und so schwingt er sich zu uns hinab und holt sich
sein Frühstück ab. Wir haben Glück - aus nächster
Nähe können wir die „Waldmenschen“ teilweise
sogar mit ihren Jungen in freier Wildbahn beobachten. Ein einmaliges
Erlebnis und noch faszinierender als ich es mir vorgestellt habe.
Die Rehabilitation der aus illegaler Gefangenschaft befreiten
Orang Utans ist erfolgreich. Nach ca. 2 Stunden endet die Wanderung
an einem kleinen Fluss, den wir mit einem Kanu überqueren.
Die Gruppe ist sich einig… wir hätten noch den ganzen
Tag weiter durch den Dschungel streifen können. Aber Sumatra
hat noch mehr zu bieten und so machen wir uns auf den Weg zum
Toba See. Der Blick auf die abwechslungsreiche Landschaft
verkürzt uns die Fahrt. Eine 20-Minütige Bootsfahrt
bringt uns schließlich zur Insel Samosir. Da wir
am Vortag im Dunkeln angekommen sind ist der grandiose Blick am
nächsten Morgen umso beeindruckender. Still liegt einer der
größten und tiefste Vulkanseen der Erde da –
eingerahmt von hohen Bergen. Die Sonne strahlt, die Luft ist rein
und das klare Wasser lädt sogar zu einem erfrischenden Bad
ein. Gemächlich schippert unser Ausflugsboot am Ufer der
Insel entlang, so dass wir einen herrlichen Blick auf die malerischen
Häuser der Bataker – mit ihren traditionellen,
geschwungenen Spitzdächern genießen können. Unser
Ziel ist sind die Dörfchen Ambarita, Tomok und Simanindo
in denen wir spannende Einblick in die Kultur der Bataker erhalten.
Die Bataker sind die Ureinwohner Nordsumatras. In der Vergangenheit
lebten sie als kriegerische Kannibalen, heute jedoch sind die
Anhänger einer friedliche Mischung aus Christentum und Annimismus.
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| Der Glaube an die Kraft der Ahnen ist
hier noch lebendig. Die Bataker lassen im wahrsten Sinne die Puppen
tanzen – die hölzernen Sigaleale-Puppen können
sogar weinen. Am Abend ziehen uns die traditionellen Volkslieder
einer Batak-Band in den Bann und wir sitzen noch lange gemeinsam
zusammen. Am nächsten Tage führt die Fahrt weiter. Vom
120 m hohen Sipisopiso-Wasserfall genießen wir noch
einen letzten wunderbaren Überblick über den Toba-See.
Im Freilicht-Museum bei Brastagi bekommen wir ein Gespür
dafür, wie es sich den Langhäusern der Batak lebt. Sogar
die Feuerstellen befinden sich in den Häusern. Durch das
kühle Hochland von Brastagi und vorbei an farbenfrohen Märkten,
fruchtbaren Plantagen und farbenfrohen Märkten geht es zurück
nach Medan. Interessante und abwechslungsreiche Tage liegen hinter
mir. Sumatra ist auf jeden Fall eine Reise wert. |
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| Mein Tipp: Kombinieren Sie Sumatra
mit einem Stop-Over in den Metropolen Singapur oder Kuala, einer
Rundreise durch das kulturell und landschaftlich vielfältige
Java oder einer Badeverlängerung auf Bali, oder an den Traumstränden
Bintans oder Langkawis. |
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Gern stehe ich Ihnen für ein Beratungsgespräch
zur Verfügung. Rufen Sie mich gern an oder senden Sie eine
e-mail.
Tel: 06021 – 3065 34
e-mail: romy.helbing@reisefieber.net |
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- Update Feb 06, 2009
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