Der Tempelbezirk Phanom Rung im Osten von Thailand (Isaan) befindet sich auf einem erloschenen Vulkan, ungefähr 50 km von der Provinzhauptstadt Buri Ram entfernt.

Thailands unberührter Osten

Nur selten besuchen Reisende den Osten Thailands, den Isaan. Zu Unrecht, denn in Ostthailand findet man eine Fülle an unberührter Natur, uralter Kultur und ehrlicher Gastfreundschaft. Ein wahrer Geheimtipp für alle, die das „wahre Thailand“ kennenlernen möchten.

Wer nach Thailand reist, den zieht es vor allem nach Bangkok, Chiang Mai und zu den Inseln im Süden. Eine unbekannte Region jedoch stellt Ostthailand da. Die Gegend, die auch Isaan genannt wird, grenzt an Laos im Nordwesten und Kambodscha im Süden und vereint daher viele kulturelle Einflüsse. Zudem ist der Isaan auch landschaftlich ein lohnendes Reiseziel: das Khorat-Plateau, das den Großteil dieser Gegend einnimmt, wird von vielen Flüssen durchzogen, allen voran der Mekong und der Mun. Hier finden sich schöne grüne Flusslandschaften, dichte Regenwälder mit Wasserfällen, aber auch karge, von Dürre gepeinigte Landstriche, die ihren ganz eigenen Reiz haben.

Tempelbau im Isaan – Ostthailand

Das einfache Leben

Der Isaan gehört zu den ärmsten Regionen Thailands, was nicht zuletzt am fehlenden Tourismus liegt. Doch das macht auch den Reiz einer Reise nach Ostthailand aus: hier kommt man unweigerlich in den Kontakt mit der ländlichen Bevölkerung und erhält ungeahnte Einblicke in das Leben der unglaublich gastfreundlichen Menschen. Da es wenige luxuriöse Unterkünfte oder westliche Restaurants gibt, ist die Gegend eine echte Schatzkiste für Reisende, die authentische Kultur erleben und auch kleinere Abenteuer nicht scheuen.

Unberührte Natur

Wer unberührte Natur sucht, der ist im Isaan genau richtig, denn hier befinden sich einige der artenreichsten Nationalparks des Landes. Der bekannteste und älteste davon ist der Khao Yai Nationalpark etwa 12km nordöstlich von Bangkok, der seit 2005 der Nationalpark als Weltkultur- und Naturerbe auf der Liste der UNESCO. Hier leben nicht nur Affen, Fledermäuse und unzählige Vogelarten, sondern auch Elefanten und einige Tiger. Ein weiterer wichtiger Nationalpark ist Pha Taem, der durch den Mekong von Laos getrennt wird und für uralten Felsmalereien berühmt ist.

Kulturelle Vielfalt

Durch die wechselhafte Geschichte Nordost Thailands finden sich hier viele kulturelle Einflüsse, vornehmlich aus den Nachbarländern Laos und Kambodscha. So ist etwa das Essen, die Kleidung und die Sprache des Isaans laotisch geprägt. Besonders sichtbar ist auch die Kultur der Khmer:  zwischen dem 9. und 14. Jahrhundert war der Nordosten Thailands ein Teil des großen Khmer Reiches, das von Angkor (Kambodscha) beherrscht wurde. Daher finden sich in diesem Gebiet viele alte khmer Tempel, wie etwa der Wat Prasat Phanom Rung in der Region Buri Ram oder der berühmte Preah Vihear Tempel südwestlich von Ubon Ratchathani an der (nicht unumstrittenen) kambodschanischen Grenze. Eine Besonderheit der Kultur Ostthailands sind auch die vielen regionalen Festivals wie etwa die Seidenfeste von Loei und Khon Kaen, die Naga-Feuerbälle (Bangfai Phayanak) von Nong Khai

Und das Loi Krathong Lichterfest.

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