Südindien – ein buntes Paradies mit vielen Tempeln und Natur

Der Süden Indiens eignet sich ideal für alle Indienneulinge mit farbenfrohen Tempeln, duftenden Gewürzgärten, mit Kokospalmen gesäumten Stränden und natürlich mit den legendären Backwaters in Kerala. Im Gegensatz zum Norden von Indien ist das Wetter in Südindien weniger trocken, sondern eher tropisch, die Menschen sind außerordentlich offen gegenüber Fremden und die gesamte Atmosphäre ist eher gemächlich und gelassen. Trotz dieser Gemächlichkeit bietet eine Südindien Reise ein breites Spektrum an Eindrücken: von pulsierenden Großstädten Bangalore oder Chennai über kulturelles Erbe, über bunt geschmückte Tänzer und tropische Waldlandschaften bis hin zu idyllischen Ruheoasen ist hier alles zu finden. In die ursprüngliche Kultur des Landes wird jeder Reisende eintauchen, der Tamil Nadu und seine eindrucksvollen Tempel oder die geheimnisvollen Ruinen von Karnataka besucht. In Mysore liegt nicht nur ein Hauch vergangener Gromächte in der Luft, auch der Gewürz- und Blumenmarkt ist eine wahre Geruchsexplosion. Ob entspannt am Strand, bei einer geruhsamen Fahrt durch die Backwaters in Kerala oder bei Yoga, Ayurveda und Meditation in Goa findet sich für jeden der geeignete Ruhepol. Seit 2016 wieder für den Tourismus geöffnet locken die Lakkadiven mit traumhaften Stränden, türkisfarbenem Meer und wunderbaren Tauchspots. Ein Badeurlaub auf der vorgelagerten Inseln im chinesischen Meer entführt so manchen ins Paradies!

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Klima und Wetter in Südindien

Der Süden Indiens ist von einem tropischen Klima mit recht konstanten Temperaturen während des ganzen Jahres, geprägt. Unterschieden wird in 3 Hauptjahreszeiten: den Sommer von Mitte Februar bis Juni, die Regenzeit des Monsuns von Juni bis Oktober und den Winter von November bis Mitte Februar. Der Monsun, die nasse Jahreszeit, wandert von Süden nach Norden und beschert Süd Indien in den folgenden Monaten sehr warme Temperaturen mit einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit.

Die beste Reisezeit für Südindien liegt im Winter von Oktober bis März. Immer noch verhältnismäßig heiß ist die Luftfeuchtigkeit geringer und das Wetter Süd Indiens besser für Europäer zu verkraften. Auch die Niederschlagsmengen halten sich in Grenzen.

Weitere Informationen zum Wetter in Südindien 

Anreise nach Südindien

Anreise mit dem Flugzeug

In Südindien sind mehrere Internationale Flughäfen zu finden, die von Deutschland und Europa aus direkt angeflogen werden.

Der internationale Flughafen in Bangalore, Bengaluru International Airport liegt in Devanahalli 40 km von Bangalore entfernt. Busse und Taxis verbinden den Flughafen mit der Stadt.

Der internationale Flughafen von Chennai liegt 14 km südwestlich der Stadt. Zwischen 9 und 23 Uhr gibt es Zubringerbusse und ab 5 Uhr morgens auch Züge. Alternativ gelangt man mit einem Taxi in die Stadt.

Der internationale Flughafen in Kochi, Cochin International Airport liegt nördlich von Kochi. Mit dem Taxi gelangt man in die Stadt, die Vorauszahlung für Taxis kann in beiden Terminals beim CIAL (keine Akzeptanz von Kreditkarten) erfolgen.

Darüberhinaus gibt es viele national operierende Flughäfen.

 

Anreise mit dem Zug

Dank des hervorragenden Zugnetzes ist Südindien von den anderen Regionen Indiens leicht mit dem Zug zu erreichen. Zugtickets sollten ein paar Tage vor der Fahrt gekauft werden.

 

Anreise mit dem Schiff

Die größten Passagierhäfen sind Mumbai, Kolkata (ehemals Kalkutta), Kochi, Chennai, Calicut, Panaji (Goa) und Rameswaram. Indische Häfen werden von internationalen Reedereien und Kreuzfahrtveranstaltern angelaufen.

 

Zeitverschiebung Südindien

Die Zeitverschiebung zwischen Deutschland und Südindien beträgt +4,5 Stunden (MEZ).

 

Reiseziele in Südindien

Tamil Nadu: Tempelbaukunst und charmante Städte

Bei einer Reise in Indiens Süden sollte die älteste Stadt, Madurai, mit ihrem unbeschreiblichen Menakshi Tempel nicht fehlen. Das Meisterstück der Tempelbaukunstwird noch heute aktiv genutzt und jeden Abend findet hier eine Prozession statt, bei der das Götterpaar Shiva und Menakshi für die Nacht vorbereitet und zueinander gebracht wird. Auch Nicht-Hindus dürfen bei einem Großteil der Zeremonie teilnehmen, ein tolles Spektakel in einer eindrucksvollen Kulisse. Doch Tamil Nadu hat noch mehr zu bieten: in Pondicherry können Besucher im Küstenstädtchen mit gelben Kolonialbauten, französischen Straßennamen und leckeren Croissant Duft, der die Straßen erfüllt, den französischen Flair erleben. Selbst die Hauptstadt des Bundesstaates, Madras (Chennai) hat sich, obwohl sie die viertgrößte Stadt Indiens ist, einen legendären Charme beibehalten.

Für Teeliebhaber ist ein Ausflug in das kühle Hochland von Munnar zu empfehlen. Die Teeplantagen scheinen hier kein Ende zu nehmen und bieten eine ideale Kulisse zum Wandern.

 

Kerala: das Land der Kokospalmen

Der Bundsstaaten Kerala macht seinem Namen alle Ehre: Palmen sind hier überall zu finden, an traumhaft langen Sandstränden, in versteckten Lagunen und den in Kanälen der Backwaters in Alapuzzha (Aleppy). Bei einer gemütlichen Fahrt im Hausboot durch die friedlich glitzernde Wasserwelt der Backwaters vorbei an kleinen Dörfern scheint die Welt still zu stehen. Kerala ist zudem die Wiege der ayurvedischen Lebensweise. Bei der Suche nach innere Ruhe und Ausgeglichenheit kann ein Aufenthalt in Trivandrum mit ayurvedischen Behandlungen behilflich sein. Auch die paradiesischen Strände der abgelegenen Lakkadiven versprechen Erholung und Entspannung. Erst seit 2016 wieder für den Tourismus geöffnet, sind die Lakkadiven nur per Wasserflugzeug oder Boot zu erreichen, was ihnen eine angenehme Ruhe beschert. Weniger ruhig, dafür mit einem zauberhaften Künstlerflair, zieht das kleine Küstenstädtchen Kochi (Cuching) die Besucher in seinen Bann. Die kleinen Gassen des Kochi Fort sind voller bunter Häuser und Straßen Malereien, kleinen Cafés und Restaurants, Kunstgalerien und Boutiquen. Besonders sehenswert sind die chinesischen Fischernetze, mit denen heute noch auf traditionelle Weise gefischt wird.

 

Karnaka: auf den Spuren vergangener Könige

In Hampi, der einstigen Hauptstadt des mächtigen Vijayanagar Königreichs, lassen die zahlreichen und gut erhaltenen Ruinen noch heute die Größe und Pracht dieses letzten großen Hindu-Reichs erahnen. Die Mischung aus alter Kultur und quirligem Leben in Bazaar macht Hampi zu einer ganz besonderen Stadt.

Die Hauptsehenswürdigkeit in Mysore ist zweifelsohne der imposante Palast, der nach einem Brand in 1897 komplett neu und aus Stein wiederaufgebaut wurde. Doch auch ein Besuch des farbenfrohen Markts mit hunderten Blumen und Gewürzen rund um die Stadtmauer sollte bei der Erkundung von Mysore nicht fehlen.

 

Goa: entspanntes Strandleben im ehemaligen Hippie Paradies

Der kleine Bundesstaat Goa besticht durch seine Vielzahl an Stränden, die sich entlang der Westküste erstrecken. Hier ist für alle etwas geboten: von kleinen verträumten Buchten über Hippie-Kommunen in Arambol bis hin zu langen Sandstränden von Palolem und Agonda, die sowohl Partygäste als auch Pärchen und Familien anziehen, ist alles geboten. Für den richtigen Flow während einer Goa Urlaubs sorgen die vielen Yoga-, Pilates- und Meditation-Studios sowie vegane Cafés mit leckeren Kuchen. In Old Goa sind die europäischen Einflüsse besonders stark ausgeprägt, gleich mehrere Kirchen sind in unmittelbarer Nähe zueinander zu finden und einige Häuser sind mit Azulejos verziert.

 

Essen und Trinken in Südindien

Die Speisekarte im Süden Indiens wird von Reis dominiert. Er wird nicht nur als ganzes Korn, sondern auch in Form von Mehl unter anderem für die Zubereitung von Idli oder Dosa verwendet. Dosa ist ein Teigfladen, den es in verschiedensten Varianten zu bestellen gibt und der mit unterschiedlichen Soßen (Chutney) serviert wird. Besonders schmackhaft ist die Masala Dosa mit Kartoffeln! Außerdem werden in der südindischen Küche aufgrund des tropischen Klimas eine Vielzahl verschiedener Gemüse und Früchte, aber auch Fisch und Meeresfrüchte verwendet. Ebenfalls typisch für Südindien ist die Verwendung von Kokosnuss, in Form von Kokosmilch, Kokosöl oder geraspelt in Chutneys. Charakteritisch ist auch der großzügige Einsatz grüner und roter Chilis, Pfeffer aus Kerala sowie Ingwer und Knoblauch. Die verbreiteten Gerichte Sambar, ein Linsengericht oder Biryani, ein Reisegericht, werden oftmals mit Curryblattern und Tamarinde gewürzt.

In vielen Restaurants wird jedoch auch eine Auswähle anderer Regionen Indiens und oftmals auch Variationen von chinesischem und italienischem Essen angeboten.

Zu den Gerichten wird immer Wasser gereicht, mit einem empfindlichen Magen sollte man hierbei vorsichtig sein. Ansonsten gibt es Softgetränke und frische Säfte, hier sollte man am besten auf Eiswürfel verzichten. Der Konsum von Alkohol ist in den einzelnen Bundesstaaten sehr unterschiedlich geregelt: Während in Kerala kaum Alkohol in den lokalen Restaurants ausgeschenkt wird, ist es in Goa ganz normal, Alkohol im Restaurant zu bestellen. Bier, Wein und Hochprozentiges kann man ansonsten in Liquorstores erwerben.

 

Aktivitäten in Südindien

So entspannt die Lebensweise in Südindien ist, so entspannt sind auch die Aktivitäten die die Region zu bieten hat.

Ayurveda

In Kerala findet die Heilkraft des Ayurveda (“Wissen vom Leben” in Sanskrit) bei Massage oder mehrtägigen Kuren Anwendung. Diese uralte indische Heilkunst, die hier ihren Ursprung hat, dient zur Entspannung, zur Ausstoßung der Toxine, zur Reinigung des Gewebes, zur Stärkung der Immunabwehr oder des Nervensystems und zur Verstärkung der Vitalität.

Hausbootfahrt

Die Backwaters werden am besten mit einem Hausboot befahren. Wer die kleinen Kanäle und das lokale Leben dort genauer anschauen will, der kann sich vom Hausboot aus ein Kanu mieten und vor dem Abendessen eine kleine Runde drehen.

Jeep Safari

Die Nationalparks Südindiens warten mit einer vielfältigen Flora und Fauna auf seine Besucher. Mit etwas Glück können bei einer Jeep-Safari neben Vögeln, Hirschen, Elefanten, Affen, Büffel auch Tiger entdeckt werden.

Kochkurs

Die südindische Küche ist schmackhaft und reich an Gemüse und Gewürzen. Ein Kochkurs beginnt mit dem gemeinsamen Einkauf aller Zutaten und endet mit dem gemeinsamen Essen. Dazwischen werden die Grundtechniken für die Zubereitung unterschiedlicher Currys gezeigt.

Kampfkunst
Kalaripayattu ist eine der ältesten Kampfsportarten der Welt. In ihr werden verschiedenen Kampf- und Verteidigungsmethoden mit sehr hohen Sprüngen, Haltungen und Bewegungen der edelsten Tiere des Subkontinents vereint.

Tanzkunst
Kathakali ist die Kunst der Ureinwohner Keralas, die Tanz, Theater und Musik verbindet. Die Figuren sind außerordentlich geschminkt, tragen wunderschöne und farbenfrohe Kostüme und malen ein beeindruckendes Porträt der Szenen von der großen Hindu-Epen.

Tauchen
Die Tauchspots der Lakkadiven können sich mit denen auf den Malediven durchaus messen und sind dank der Angelegenheit der Inseln weitestgehend von menschlicher Zerstörung verschont geblieben.

Pferdereiten

Sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittenen werden in Südindien Reitausflüge angeboten, bei denen die Landschaft entdeckt werden kann. Die Ausflüge können ein paar Stunden oder mehreren Tagen dauern.

Strand

Kilometerlange Sandstrände mit goldgelben Sand in Goa oder auch an der Küste von Kerala laden zum Entspannen und Baden ein.

Yoga

Ob in Goa am Strand oder in den Yogazentren in Mysore, eine Südindien Reise eignet sich ideal dazu, die Grundpositionen des Yogas zu erlernen oder die Technik zu verbessern.

Wandern und Trekking

Die reiche Natur Südindiens bietet unterschiedlichste Möglichkeiten für Wanderungen und Trekking. Ob stramme Spaziergänge oder anspruchsvollere Trekkingtouren, hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten.

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