Vietnam Strände

Obwohl die Küsten von Vietnam über 3400 km lang ist, finden Vietnams Strände oft wenig Beachtung bei der Urlaubsplanung. Dabei haben die Küste und die vorgelagerten Inseln Vietnams für jeden Geschmack etwas zu bieten: belebte lange Sandstrände, idyllische Buchten, luxuriöse Hotelanlagen, kleine Beachbars und Wassersportmöglichkeiten.
Die schönsten Strände des Landes finden sich in Zentral- und Südvietnam, doch auch nördlich von Hanoi gibt es einige schöne Strände, z.B. in der Halong Bucht. Es lohnt sich also, die Vietnam Rundreise mit einem Badeurlaub am Strand zu verlängern.

Klima und Wetter in Vietnam

Die große Nord-Süd Ausdehnung beschert Vietnam sowohl eine subtropische als auch tropische Klimazone. Das Land ist ganzjährig zu bereisen, die beste Reisezeit variiert jedoch in den entsprechenden Regionen.
Eine Übersicht über die beste Reisezeit je Region finden Sie auf unserer Vietnam Seite.

Anreise zu Vietnams Stränden

Abhängig von Ihrer Auswahl können die Strände von Vietnam über Land, mit dem Boot oder auch mit dem Flugzeug erreicht werden.

Anreise mit dem Flugzeug

Internationale und nationale Flughäfen gibt es entlang der Küste in Dan Nang, Nah Trang, Phu Bai oder auf der Inseln Phu Quoc.

Überblick über die schönsten Strände in Vietnam

Strände in Nordvietnam

Tra Co

In der nördlichen Provinz von Quang Ninh, wenige Kilometer von der Grenze zu China entfernt, liegt der mit 17 km der längste und vielleicht schönste Strand des Landes. Der wildromantische Strand bietet seinen Besuchern nicht nur strahlend blaues Wasser und weißen Sand, sondern im Hinterland auch Mangrovenwälder und Berge. Beste Reisezeit: Mai bis Juli.

Strände in Zentralvietnam  

Lang Co

Der nördlichste Strand Zentralvietnams ist Teil der rund 40 km nördlich von Da Nang gelegenen Lang-Co Bucht. Der kleine Ort ist von goldenen Sandstränden und tiefblauem Meer umgeben und war bis vor ein paar Jahren ein echter Geheimtipp. Auch heute ist es hier nicht überlaufen, es gibt aber eine gute touristische Infrastruktur mit Verkehrsmitteln, Resorts und Restaurants. Von hier aus lohnt sich auch ein Abstecher in die abwechslungsreiche Natur des Hinterlandes. Beste Reisezeit: April bis Juli.

My Khe

Der „Stadtstrand“ von Da Nang ist einer der schönsten und bekanntesten Strände der Region. Am frühen Morgen oder am späten Nachmittag trifft man hier auf viele Einheimische, die sich eine kurze Entspannungspause gönnen. Da der Strand von der Stadt sehr gut erreichbar ist, ist er natürlich nicht besonders einsam, aber das Wasser hier ist angenehm flach und es gibt kaum Strömung. Ein besonders Plus: in der Stadt gibt es viele komfortable Hotels und Da Nang ist ein guter Ausgangspunkt für verschiedenste Aktivitäten und Ausflüge. Beste Reisezeit: April bis Juli.

Non-Nuoc-Strand (China Beach)

Etwas südlich von Da Nang liegt der ca. 32 km lange China Beach. Hier geht es ruhiger zu als am My Khe Strand, früher war die Gegend ein beliebter Ferienort für amerikanische Soldaten. Heute gibt es hier viele luxuriöse Resorts mit privaten Strandabschnitten, es geht sehr entspannt zu. Die beste Reisezeit ist von April bis Juli.

Ly Son

Wer das pure Südseefeeling und viel Ruhe sucht, dem sei die Inselgruppe Ly Son ans Herz gelegt. Die drei Inseln ca. 30 Kilometer entfernt von der Küste der Provinz Quang Ngai haben zusammen nur eine Ausdehnung von ca. 10 qkm. Wer touristisches Leben und viele Aktivitäten sucht, der wird hier enttäuscht werden, dafür kann man sich an den weißen Sandstränden unter Palmen ein paar Tage entspannen und sich die Sonne auf den Bauch scheinen lassen.

Bucht von Nha Trang

„Vietnamesische Riviera“ – so wird der Strand von Nha Trang nicht ohne Grund genannt, denn er gehört mit Sicherheit zu den schönsten des Landes. Das älteste Strandbad Vietnam ist zugleich auch das beliebteste, was sich nicht nur in den Besucherzahlen zeigt, sondern auch in der touristischen Infrastruktur: Gleich hinter dem Strand gibt es zahlreiche Cafés, Restaurants und Hotels, es werden auch alle Arten von Wasseraktivitäten Angeboten. Auf den vorgelagerten Inseln geht es beschaulicher zu, hier kann man vorzüglich Schnorcheln und Tauchen. Beste Reisezeit: Februar bis August.

Binh Ba

Ein Geheimtipp unter den Stränden Vietnams ist die „Robinson-Insel“ Binh Ba. Diese kleine und touristisch kaum erschlossene Insel ist in ca. 1 Stunde von Cam Ranh (etwas südlich von Nha Trang) aus erreichbar und bietet blütenweiße Strände und Einsamkeit.

Strände in Vietnams Süden

Phan Thiet und die Halbinsel Mui Ne

In den letzten 15 Jahren ist der verschlafene Fischerort Miu Ne im Süden Vietnams zu einem beliebten Surf- und Badeort geworden, und das zu Recht: am ca. 19 km langen Strand, der sich bis Phan Thiet erstreckt, erwarten die Besucher goldgelber Sand, Palmen und eine entspannte, nicht überlaufene Atmosphäre. Die Windverhältnisse und die Brandung sind hier ideal für Wassersport geeignet, kein Wunder also, dass Mui Ne ein Mekka für (Kite)Surfer ist. Probieren Sie es selbst aus! Die Sanddünen, die teils bis ans Meer heranreichen, geben dem Ort ein besonderes Flair und erstrahlen zum Sonnenuntergang in allen möglichen Farben. Der nahe gelegene Ort Phan Thiet ist für die kleinen Fischsoßen-Fabriken bekannt, es lohnt sich, eine davon zu besuchen oder den Fischern bei ihrer Arbeit zuzusehen. Reisezeit: Oktober bis April

Phu Quoc

Phu Quoc ist Vietnams größte Ferieninsel: an der Grenze zu Kambodscha gelegen ist sie mit dem Flugzeug einfach erreichbar und mittlerweile touristisch völlig erschlossen. Die Strände zählen zu den schönsten des Landes: weißer Sand, Palmen, Korallenriffe und Regenwald. Die Insel lässt sich gut mit dem Roller erkunden, dabei kann man auch die verschiedenen Traumstrände besuchen: der bekannteste Strand ist sicherlich Bai Truong (Long Beach) mit vielen Restaurants und Geschäften, Vietnams einziger „Sonnenuntergangs-Strand“, ruhiger geht es am Ong Lang Beach zu. Daneben gibt es noch zahlreiche weitere Strände, jeder davon hat seinen eigenen Charakter. Das Inselinnere ist mit dichtem Regenwald bewachsen und eignet sich hervorragend für Wanderungen. Da die Insel besonders bei ausländischen Besuchern sehr beliebt ist, lohnt es sich, in der Hauptsaison rechtzeitig ein Zimmer im Paradies zu buchen. Beste Reisezeit: Dezember bis April

Con Dao

Das Con Dao Archipel südlich von Ho Chi Minh City ist erst seit ein paar Jahren auf der touristischen Landkarte verzeichnet. Früher waren die Inseln hauptsächlich für die berüchtigten Foltergefängnisse aus dem Vietnamkrieg bekannt, die auch heute noch zu besichtigen sind. Viel wichtiger ist allerdings die unberührte Natur hier: Der größte Teil des Archipels um die Hauptinsel Con Son ist Nationalpark, vor der Küste kann man in intakten Korallenriffen vorzüglich schnorcheln. Die Strände der Inseln paradiesisch, mit feinem Sand und Palmen. Besonders schön, speziell zum Sonnenaufgang, ist der Dam-Trau-Beach und das Cape Shark. Neben Mangrovenwäldern findet sich im bergigen Inselinneren auch unberührter Regenwald. Ein Höhepunkt sind die großen Kolonien von Meeresschildkröten, die hier zwischen Juli und Oktober ihre Eier ablegen. Beste Reisezeit: Dezember bis April

Aktivitäten an den Stränden in Vietnam 

Schnorcheln und Tauchen

Am besten zum Tauchen und Schnorcheln eignet sich das Con Dao Archipel, hier finden sich viele intakte Korallenriffe mit vielen Fischen und Meeresschildkröten. Ähnlich gut sind die Bedingungen auf Phu Quoc, seit Teile der Insel zum Biosphärenreservat erklärt wurden erholen sich die Riffe zusehends. Von Nha Trang aus kann man mit einem Boot hinausfahren zu den Inseln des Hon Mun Marineparks, wo es einige schöne Tauchspots gibt.

Wassersport

Wo eine touristische Infrastruktur herrscht, werden üblicherweise am Strand in Vietnam verschiedene Wassersportarten angeboten. Einer der Hotspots dafür ist Nha Trang, hier kann man surfen, schnorcheln, Kajak fahren oder sich einen Jetski leihen. Von dort aus ist eine Raftingtour auf dem Cai-Fluss ein beliebter Tagesausflug. In Miu Ne herrschen perfekte Windverhältnisse zum Kitesurfen oder Wellenreiten.

Auch auf Phu Quoc kann man vielen Wassersportarten nachgehen, besonders beliebt ist hierbei das Kajakfahren auf dem Meer.

Wandern

Zum Wandern bietet sich vor allem der Regenwald auf Phu Quoc und den Con Dao Inseln an. Hier kann man auf eigene Faust kleinere Wanderungen unternehmen oder aber an einer mehrtägigen, geführten Trekkingtour teilnehmen. Im Norden bietet Tra Co einen perfekten Ausgangspinkt für Wandertouren in den bergigen Regenwald und zu den Reisterrassen.

Wellness und Spa

Zu einem Badeurlaub gehört Entspannung: diese finden sie in den vielen kleinen Massagesalons der Badeorte, hier gibt es auch viele Day-Spas. Auch viele der Strandresorts haben einen eigenen Wellnessbereich.

Kulturelle Sehenswürdigkeiten

Vor allem von den Stränden nahe Da Nang und Hoi An bietet sich ein Tagesausflug in die UNESCO-geschützte Kleinstadt Hoi An, zur Tempelanlage My Son oder nach Hue an. Von Nha Trang aus kann man den Cham-Tempel Po-Nagar besuchen, der auf einem Hügel nahe der Stadt liegt.