Nepal Trekking Überblick

Die Bergmassive des Himalajas lassen jedes Wanderherz höher schlagen! Kein Wunder, dass eine Reise nach Nepal fast immer auch einen Trekkingpart enthält. Dabei sind leichte und anspruchsvollere Routen möglich, so dass sich jeder Besucher die ideale Route für sein Nepal Trekking sich aussuchen kann.

Klima und Wetter für Nepal Trekking:

Die beste Reisezeit für Nepal Trekking Touren und Wanderungen ist im Frühjahr, von Februar bis Mitte April und dann nochmal im späten Herbst, von Oktober bis November. Zu Beginn des Jahres liegt der Reiz der Wanderungen in der aufwachenden Pflanzenwelt, die bei steigenden Temperaturen ihre volle Pracht entfalten. Der Herbst dagegen bietet angenehme Temperaturen und eine klare Sicht, die den Wanderern einen tollen Ausblick schenken.

Während der Regenzeit ist von Trekking Touren in Nepal abzuraten.

Buddhistische Chorten und Gebetsfahnen sind uralte Traditionen in den Gebieten des Himalaya-Gebirges und auch Nepal häufig vorzufinden.
Buddhistische Chorten und Gebetsfahnen sind uralte Traditionen in den Gebieten des Himalaya-Gebirges und auch Nepal häufig vorzufinden.

 Ausrüstung für ein Nepal Trekking:

Alle Nepal Trekking Touren und Wanderungen werden von einem erfahrenen Berg- und Wanderführer und einem Team begleitet. Das Team wird je nach Trek entsprechend zusammengestellt und kann z.B. aus Koch, mehreren Helfern und Trägern bestehen.

Ihr gesamtes Gepäck wird von unserer örtlichen Agentur vom Flughafen oder Hotel zum Ausgangspunkt des Treks und vom Endpunkt zum Flughafen/ Hotel transportiert.

Für Ihre Trekking Tour sollten Sie drei Gepäckstücke mitbringen. Ein Hauptgepäck, welches vom Träger getragen wird und einen kleineren Rucksack, in dem Sie Dinge verstauen, die Sie während der Wanderung benötigen. Sowie eine dritte Tasche oder Koffer um überflüßige Kleidung im Hotel oder bei unserer Partneragentur zu deponieren.

Für den Transport des Gepäcks sind am besten robuste, idealerweise mit Regenschutz versehene Trekkingtaschen oder -Rucksäcke geeignet. Das Hauptgepäck wird von den Trägern getragen und sollte auf ein Minimum reduziert werden! Während des Treks steht immer 1 Träger für zwei Personen zur Verfügung, er kann maximal 25 kg tragen.

Eine Packliste für Nepal Trekking:

  • Trekkingschuhe mit Goretex
    (da sehr oft kleine Bäche bzw. Wasserläufe zu überqueren sind)
  • ein zweites Paar bequeme Schuhe fürs Camp
  • mehrere Paar Wandersocken*
  • Wanderstöcke* (z.B. von Leki) sind sehr zu empfehlen, besonders bei Touren in höhere Regionen erleichtern sie den Aufstieg enorm und beim Abstieg schonen sie die Kniegelenke warme Jacke (evtl. mit Windstopper) und bei Touren über 4000 m eine Daunenjacke Regenschutz
  • Bequeme Outdoor-Bekleidung für tagsüber
  • Für abends warme Pullover und Westen (am besten Vliesteile)
  • Handschuhe und warme Mütze
  • Sonnenschutz, bestehend aus Sonnenbrille, Sonnencreme und Kopfbedeckung
  • Tagesrucksack* für unterwegs
  • Kleines Kissen für den Schlafsack
  • Warmer Schlafsack bei Touren über 3.500 m (Komfortbereich minus 5 Grad)  (Tipp: wer leicht friert, für den hat sich eine kleine Wärmflasche oder Handwärmekissen bestens bewährt)
  • Wasserflasche für unterwegs – in unserem Shop gibt es Trinkflaschen für Asien und reisefieber Fans
  • Taschen- oder noch besser Stirnlampe* fürs Zelt (evtl. mit Ersatzbatterie)
  • Einige Energieriegel, Schokolade oder sonstiges für zwischendurch
  • Etwas zum Lesen, wer noch nicht so früh schlafen möchte bzw. für die Entspannungstage
  • Kamera-Ausrüstung mit genügend Filmen und Ersatzbatterien
  • Ein kleines Sortiment an Medikamenten z.B. für Erkältung, Kopfschmerzen,
  • Magen/Darm-Problemen und evtl. einigen Pflastern für Blasen an den Füßen.

Bei Wanderung mit Zeltübernachtung sollten Sie einen eigenen Schlafsack* mitbringen (dies ist auch für Tibet ratsam) Die Campingausrüstung wird gestellt.

Erforderliche Fitness für Nepal Trekking

In Nepal sind kurze Treks von 3 bis 5 Tagen ebenso möglich wie eine 13-tägige Tour rund um den Mount Everst möglich.
Auch wenn die Schwierigkeitslevel unterschiedlich sind, sollte die körperliche Beanspruchung während einer Trekkingtour in Nepal und den Bergen des Himalajas nicht unterschätzt werden.

Wer unter Knie- oder Herz/Kreislaufproblemen leidet, dem ist grundsätzlich von einem Trek abzuraten. Lassen Sie sich auf jeden Fall vorher von Ihrem Arzt durchchecken!

Unsere Guides kennen die Bergwelt wie ihre Westentasche und passen das Tempo immer den Gästen und deren Fitness an. Daher sind die Tagesetappen auch alle großzügig kalkulierte, so dass genug Zeit für Pausen vorhanden ist.

Abhängig von dem ausgewählten Trekking Tour liegen die täglichen Gehzeiten zwischen 5 und 8 Stunden. Selber trägt man dabei nur den eigenen Tagesrucksack, das übrige Gepäck ist während des Tages nicht greifbar und wird bereits ins nächste Camp gebracht.

Da man sich bei den Trekkingtouren überwiegend in großen Höhen bewegt, leiden manche Trekker unter den Symptomen der „Höhenkrankheit“, die sehr ernst zu nehmen ist und auch zum Tode führen kann.

Höhenkrankheit AMS
Die sogenannte akute Berg- oder Höhenkrankheit tritt auf, wenn sich der Körper nicht schnell genug an die verringerte Sauerstoffmenge in zunehmender Höhe anpassen kann und dadurch eine Unterversorgung des Gehirns und anderer Körperteile entsteht.

Die manchmal sogar lebensbedrohlichen Symptome der Höhenkrankheit lassen sich jedoch weitestgehend vermeiden, wenn man folgende Ratschläge beherzigt:

  • Den Körper langsam an die Höhe anpassen d.h. gemütliches Gehen mit entsprechenden Ruhepausen, was bei den Tagesetappen durchaus im Zeitplan einkalkuliert ist.
    (Gefährden sie nicht Ihre Gesundheit, nur um Ihre Kondition beweisen zu wollen, dieser Fehler wird oft gemacht).
  • sich nicht gänzlich überanstrengen
  • ausreichende Zufuhr von Flüssigkeit und Elektrolyten
  • Vermeidung von zuviel Alkoholgenuss und Schlafmitteln
  • Sanierung von Infektionsherden

 

Die ersten Frühzeichen von AMS sind:

  • Kopfschmerzen
  • Appetitlosigkeit
  • Übelkeit und Schwindelanfälle
  • Schlafstörungen
  • Herzschlag beschleunigt um über 20 %
  • Leistungsabfall
  • Wasseransammlungen unter der Haut (Ödeme)

Es ist im Gebirge besonders gefährlich, Früh- und Warnzeichen des Körpers durch Medikamente oder „eisernen Willen“ zu überspielen. Eine gesunde Rückkehr von der Trekkingtour hat für alle Teilnehmer oberste Priorität!Falls sich dieser Zustand auch nach einer eingehenden Ruhephase nicht bessert, sondern weiter verschlimmert, ist ein sofortiger Abstieg unumgänglich. Bei besonders schweren Fällen muss evtl. ein Helikopter aus Indien angefordert werden, was aber mit hohen Kosten verbunden ist, die der Teilnehmer selbst zu tragen hat. Bitte wenden Sie sich umgehend an Ihren Guide, wenn tatsächlich erste Anzeichen auftreten sollten!

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