Die Tempelanlage Pura Taman Ayun auf Bali gilt als eine der schönsten der Insel und ist von zahlreichen blüten- und früchtetragenden Bäumen eingerahmt.

Tipps für Bali

Bali, bekannt als Insel der Götter, ist ein beliebtes Reiseziel für Backpacker und Pauschaltouristen aus aller Welt. Und das zurecht! Von atemberaubender Natur, über exotische Kultur und Essen bis hin zu aufregenden Aktivitäten bietet die Insel in der Javasee für jeden Etwas.

Die beste Reisezeit ist von Mai bis Oktober. Ende Oktober bis März beginnt die Regenzeit. Jedoch ist hier die Insel grüner, ruhiger und weniger überlaufen.

In diesem Artikel geben wir Ihnen hilfreiche Tipps für Bali – planen Sie mit dem Bali Spezialist Ihren Bali Urlaub.

1. Bali für Sportliche: Surfen, Tauchen, Schnorcheln

Bali ist die perfekte Insel für Sportliebhaber und bietet einige der weltweit besten Surfspots. Sowohl als Anfänger als auch als Fortgeschrittener – jeder der möchte, kann hier das Wellenreiten erlernen. Ein bekanntes Surfdorf ist das Örtchen Canggu im Südwesten der Insel. Hier finden sich viele Surfcamps, Surfhotels und einzelne Surflehrer. Entweder in kleiner Gruppe oder sogar in Einzelbetreuung versuchen die immer gut gelaunten Surferguides, ihre Schützlinge in Theorie und Praxis stabil aufs Brett zu bringen. Wer also sich sportlich betätigen und etwas Neues ausprobieren will, sollte auf das Surfbrett steigen.

Bali ist außerdem ein Paradies für Taucher und Schnorchler, auch wenn in den letzten Jahren durch immer mehr Müll die schönen Gebiete kleiner geworden sind. Im Süden gibt es den Manta-Point, der zum Schnorcheln mit den Manta-Rochen einlädt. Im Osten in dem Dorf Padangbai, sowie im Norden im ruhigen und stillen Amed, kann man das Tauchen lernen – unter anderem in Tauchschulen mit deutschen Tauchlehren. In Padangbai gibt es die blaue Lagune, die etwas außerhalb per Boot erreichbar ist. Amed ist mit dem Jemeluk Strand besonders empfehlenswert für Schnorchel-Fans: Bunte Fischschwärme und große Korallengärten sowie der Japanese Ship Wrack Point warten auf Entdecker und befinden sich nur wenige Meter vom Strand entfernt.

Starke Brandung und ideale Wellen machen den weitläufigen Kuta Beach zu einem der beliebtesten Surfabschnitte auf Bali.
Ein Surfer am Strand von Kuta auf Bali bei Sonnenuntergang

2. Für Kulturinteressierte: Tempelbesuche

Wer das bekannte Buch und den gleichnamigen Film „Eat, Pray, Love“  kennt, hat sofort Bilder von traditionell gekleideten Indonesiern, Yogaretreats und Tempeln im Kopf. Überall auf Bali, selbst in den kleinsten Gässchen, gehen die Balinesen ihrer Tradition nach. Bali ist die einzige Nicht-muslimische Insel in Indonesien, was man sofort spürt, riecht und sieht.

Überall auf Bali gibt es Tempel, die es sich lohnt zu besichtigen, und wenn man Glück hat, sieht man dort auch Zeremonien. Zu nennen wäre der zentral gelegene Wassertempel Tirta Empul: Hierher kommen die gläubigen Balinesen, um sich im heiligen Wasser zu reinigen. Auch als Tourist hat man die Möglichkeit, sich von seinen Sorgen und Ängsten freizuwaschen.

Der weltberühmte Tempel Tanah Lot, nahe Canggu, auf dem Felsen im Meer gelegen, zieht jährlich hundertausende Besucher an und ist für die Hindus ein wichtiger Zeremonienort.

Als kulturelles Zentrum gilt das im Inland gelegene Ubud. Dort direkt an der Hauptstraße gelegen gibt es den Lotustempel Pura Taman Saraswati, hinter dem Café Lotus – eine kleine Oase im täglichen Trubel.

Etwas außerhalb tief im Pakerisa – Tal liegt die Grabstätte Gunung Kawi, das von der Straße über mehr als 300 Stufen zu erreichen ist. Die imposanten Felsschreine stehen in acht Meter hohen Nischen. Die fünf Monumente am Ostufer sind dem König Udayana, der Königin Mahandradatta sowie ihren Söhnen geweiht.

Es gibt noch unzählige weitere Tempel, die es sich in jedem Falle anzuschauen lohnt, entweder zu Fuß (in Ubud beispielsweise) oder als Tagestrip. An quasi jeder Straßenecke kann man etwas entdecken. Also Augen auf!

3. Sich entschleunigen – Mit Yoga, Wellness und guter Küche

„Pelan Pelan“ bedeutet so viel wie „nur Gemach, immer schön langsam“ und ist quasi das Lebensmotto der Indonesier. Die Uhren ticken hier langsamer und diese Art der Entschleunigung könnte für viele gestresste Europäer durchaus erholsam sein. In diesem Sinn ist Bali perfekt, denn überall gibt es Spas, Wellness und Yoga. Ubud ist auch hier Zentrum und Pilgerort für viele Yogis und Gesundheitsbewusste.

Man sollte sich wenigstens einmal im Urlaub in ein Spa begeben haben. Die Preise sind für deutsche Verhältnisse erschwinglich, für jeden Geldbeutel ist etwas dabei. In absoluter Wohlfühlatmosphäre wird man von den immer freundlichen Angestellten von Kopf bis Fuß umsorgt. Empfehlenswert sind die Ganzkörpermassagen wie die traditionelle Bali Massage oder diverse Gesichtsbehandlungen. Ein bekannter Salon wäre zum Beispiel das Ubud Traditional Spa.

Doch auch für Feinschmecker ist Bestens gesorgt. Bali ist bekannt für seine vielen „healthy dishes“, vegane und vegetarische Gerichte, die Nichts zu wünschen übrig lassen. Powerbowls zum Frühstück, voll mit frischem Obst gibt es unter anderem im „Betelnut Café“ in Canggu. Frisch gepresste Säfte oder auch die traditionellen indonesischen Gerichte, die man am Straßenrand oder den sogenannten „Warungs“ für nur wenig Geld frisch zubereitet bekommt sind überall. Abends kann man sich an den Küstenorten den frisch gefangenen Fisch als BBQ zubereiten lassen. Mit einem kühlen Bintang-Bier lässt sich so entspannt der Tag beenden.

Viele Resorts und Hotels auf ganz Bali verteilt bieten Yoga inzwischen als Teil ihres Angebots an.
Yoga auf Bali bei Sonnenuntergang

4. Nusa Penida

Auf der als kleine Schwester von Bali bekannte Nachbarinsel Nusa Penida ist der Massentourismus noch nicht ganz angekommen. Man erreicht Sie vom Süden Balis aus mit dem Speedboat vom Hafen in Sanur (für ca. 8,50€ pro Person). Abfahrtszeiten sind am Morgen zwischen 7.30 und 8.30 Uhr. Oder man entscheidet sich für die wesentlich günstigere Fähre aus Padangbai im Osten der Insel. Der Ticketpreis liegt pro Person bei ca. 2€, jedoch sind die Abfahrtszeiten nicht ganz genau geregelt.

Nusa Penida hat einige der schönsten Tauch – und Schnorchelspots im gesamten Südostasiatischen Raum und es ist noch nicht so voll wie auf Bali. Man kann Mantarochen beobachten und erhascht, wenn man etwas Glück hat, einen Blick auf die sehr seltenen Mola-Molas (Mondfische).

Hier findet man auch viele einsame Traumstrände, von denen manche zwar nicht ganz so leicht zu erreichen sind, aber sich ein Besuch definitiv lohnt. Zu nennen wären hier der Chrytsal Bay, der einfach zu erreichen und ein beliebter Schnorchelspot ist.

Inmitten einer Felslandschaft liegt der Atuh Beach, den man über Treppen erreicht. Ein minimaler Eintritt von wenigen Rupiah ist erforderlich, aber hier kann man sich entspannt in die Sonne legen, mit oder ohne Liege. Empfehlenswert wären aber Strandschuhe, da im Wasser spitze Steine liegen.

Generell bietet die Insel sehr viel Natur, von Wasserfällen über geheime Tempel und schöne Wälder – am Besten mietet man sich einen Roller (Bitte nur mit internationalem Führerschein) oder einen Guide und erkundet die Insel.

Indonesien-von Bali nach Lombok-BaliDream

5. Besuch des Garuda Wisnu Kencana

Der Garuda Wisnu Kencana ist ein Kulturpark im Süden Balis, ca. 15 km vom Flughafen Denpasar entfernt und beherbergt die größte Statue Indonesiens. Diese Statue, in der javanischen Stadt Bandung entworfen und teils gebaut, zeigt den Gott Vishnu auf seinem Vogel Garuda reitend. Mit 120m Höhe ist die Statue fast 30m größer als die Freiheitsstatue in New York. Das neue Wahrzeichen Balis ist schon von Weitem zu sehen. Viele Jahre hat es gedauert, aber nun ist das Monument schließlich fertig gestellt. Der Park selbst ist ca. 60 Hektar groß und kostet ca. 7,80€ für einen Erwachsenen. Nicht nur einige Statuen kann man besichtigen, sondern es werden auch verschiedene traditionelle Tänze, wie das balinesische Kecak, das Garuda Ballett oder das Barong Keris Drama, im eigenen Amphitheater aufgeführt.

Weiterführende Informationen wie Öffnungszeiten und Anfahrt findet man unter http://gwkbali.com/

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