Reisebericht: Jordanien 

In unseren Reiseberichten erzählen Kunden von ihren Erfahrungen während ihrer Reise mit reisefieber.

Dieses Mal war Manuela von worldcalling4me unterwegs in Jordanien – viel Spaß beim Lesen.

Manuela unterwegs in Jordanien
Manuela unterwegs in Jordanien

Das Königreich Jordanien ist sicherlich eines der abwechslungsreichsten Länder, was Geschichte und Kultur angeht. Sobald man dort angekommen ist, kann man die Kultur dieses Landes in aller Deutlichkeit spüren. Überall finden sich das reiche Erbe vergangener Völker, die den Aufenthalt in diesem wundervollen Land geprägt haben. Mehr über all die Sehenswürdigkeiten, die Kultur, Land und Leute, Sehenswürdigkeiten und meiner zehntägigen solo Reise durch das Land erfahren Sie in diesem Artikel.

Meine Highlights der Jordanien Reise:

1) Petra

Die Hauptstadt der Nabatäer wird manchmal auch “Pink City” genannt, was zurückzuführen ist auf die rot gefärbten Felsen der Paläste. Vom Souk aus sind es knapp 2,5 Kilometer, die man auf einem Pfad, der teilweise nur drei Meter breit ist, zurücklegen muss. Am Ende dieses Pfades wird man vom überwältigenden Schatzhaus des Pharaos empfangen. Gefolgt von diesem ist die Stadt selbst mit ihren zahlreichen Tempeln.

Kleiner Tipp: Wenn Sie sich entschließen, Petra zu besuchen, gehen Sie abseits der abgelaufenen Touristenpfade und nehmen Sie die Treppe rechts neben dem „Why not“-Shop. Über diese Treppe mit ihren über 400 Stufen, die jedoch nicht zu unterschätzen sind, erhält man einen sagenhaft Blick über die ganze Stadt.

Die Stadt Petra ist eine der Top Sehenswürdigkeiten in Jordanien
Die Stadt Petra ist eine der Top Sehenswürdigkeiten in Jordanien

2) Wadi Rum

Lawrence von Arabien wurde von den Beduinen als Befreier von den Osmanen gefeiert. Da ich Sie aber nicht mit Geschichte langweilen möchte, nur noch so viel: Die Beduinen erzählen sich zahlreiche Legenden über Lawrence und seinem abenteuerlichen Leben unter ihnen.

Seine Tagebücher waren es jedoch, die als Bestseller „Die sieben Säulen der Weisheit“ erschienen, das Wadi Rum erst berühmt machten. Als weitläufig, einsam und gottähnlich hatte er Wadi Rum beschrieben. … und natürlich auch der Hollywoodfilm „Lawrence von Arabien“, der 1963 sieben Oscars erhalten hatte.

Wadi Rum wird auch „Tal des Mondes“ genannt, was wohl zurückzuführen ist auf die meterhohen und krass geformten Sandsteinberge, die riesigen schwarzen Granitfelsen, riesigen Felsschluchten und die geradezu anmutend wirkenden Sanddünen.

Viele Wege führen nach Rom und viele durch das Wadi Rum – Kamele, Pferde, Wandern oder mit dem Jeep. Ich entschied mich für eine ’schnelle‘ Tour mit dem Jeep. Zwei Stunden sollte sie dauern.

Kamel in der Wüste Jordaniens
Kamel in der Wüste Jordaniens

Restaurant Tipps für Jordanien 

Dana Village: Dana Tower Hotel

Nabil bietet in seinem Restaurant allabendlich mindestens 18 unterschiedliche Gerichte an. Schlemmen bis zum Umfallen ist Programm. Nicht nur gibt es dort unterschiedliche Vorspeisen, angefangen von Salat, Fladenbrot, Peperoni, Oliven und unterschiedlichen Humus, sondern auch Hauptgerichte, wie gegrillten Fisch, frittiertes Hühnchen etc. – alles lokal.

Nicht nur die location selbst lockt – der Ausblick ist wundervoll, die Herzlichkeit, mit der man aufgenommen wird, überwältigend – überzeugten, sondern auch der angebotene Preis von 7 JOD für das all-you-can-eat Buffet.

 

Petra: Red Cave Restaurant 

Etwas preisintensiver aber mindestens ebenfalls so lecker sind die Mezze und das Mansaf, dem jordanischen Nationalgericht bestehend aus Lamm, Reis und Joghurtsoße, im Red Cave Restaurant in Petra. Vor allem die Mezze hatten es mir angetan und ich konnte gar nicht genug davon bekommen.

Schlemmen in Jordanien
Schlemmen in Jordanien

Als Frau alleine Reisen im Jordanien, geht das? 

Vor meiner Reise wurde ich häufig mit Unverständnis konfrontiert. Unverständnis darüber, wie ich mir zutraue, alleine als Frau in einem arabischen Land zu reisen. Ich kann dich beruhigen: Während meiner gesamten zehn Tage gab es keine einzige Situation, in welcher ich mich auch nur ansatzweise unsicher gefühlt hätte. Außerdem stellte Reisefieber bereits vor meiner Abreise einen Kontakt zwischen mir und einem deutschsprachigen Touristenführer her, den ich später in Petra treffen sollte und dieser stand mir nahezu täglich über Handy zur Seite, so dass ich immer das Gefühl hatte, niemals wirklich alleine zu sein. Abgesehen davon habe ich das Land als unglaublich gastfreundschaftlich empfunden. Diese Gastfreundschaft ist auch der Grund, warum ich immer wieder dieses Land bereisen würde. Einen sehr ausführlichen Bericht über meine Erlebnisse und meine Auseinandersetzung mit dem Reisen habe ich auf meinen Blog gestellt. Der Text ist zwar sehr lange und enthält nur wenige Bilder, aber die Erlebnisse sind umso persönlicher.

Was sollte im Gepäck nicht fehlen?

Wenn du ein bisschen etwas vom Land sehen möchtest, so rate ich dir dringend dazu, dir den Jordan Pass zuzulegen. Dieser kostet zwar auf den ersten Blick vergleichsweise viel Geld (70 JOD/93 Euro), jedoch musst du, wenn du im Besitz dieses Passes bist, am Flughafen kein Visum mehr kaufen (40 JOD) und erhältst freien Eintritt zu den meisten Touristenattraktionen, wie beispielsweise Petra, Shobak Castle, die Wüstenschlösser oder Umm Qais. Allein durch die Kombination von Visum und Petra hast du den Preis für den Jordan Pass schon raus. Der Jordan Pass ist allerdings nicht übertragbar – du musst bei Buchung deinen Namen und deine Passnummer angeben -, kannst ihn aber ganz problemlos als Bild auf deinem Handy speichern. Der Jordan Pass wird am Eingang zur jeweiligen Attraktion lediglich kurz gescannt.

 

Warum ich wiederkommen würde 

Als Europäer muss man sich an diese Herzlichkeit und Gastfreundschaft erst einmal gewöhnen, denn man neigt dazu, ihr zunächst mit Skepsis zu begegnen. Überall auf er Straße trifft man auf wildfremde Menschen, die einen in Gespräche verwickeln, Interesse bekunden und dich willkommen heißen – nicht nur in ihrem Land, sondern nach einem längeren Gespräch auch in ihrer Familie. Ich weiß nicht, wie viele Häuser von jordanischen Familien ich von innen gesehen habe, weil ich beispielsweise während einer Rastpause eine Toilette aufsuchen wollte, keine fand und kurzerhand das Bad einer Familien benutzen durfte, was schließlich dazu führte, dass wir noch zusammen Tee tranken und versuchten, uns mit Händen und Füßen zu unterhalten. Die Menschen dieses Landes sind sehr offen, sprechen auch offen über potentielle Tabu-Themen und innerhalb relativ kurzer Zeit ist es möglich, mit ihnen Freundschaften zu schließen, die über ein oberflächliches Gespräch weit hinausgehen.

Jordaniesche Frau in traditioneller Kleidung schenkt Tee aus Kanne ein.
Jordanische Frau schenkt Tee ein

Fazit zu meiner Jordanien Reise

Dank Reisefieber war es mir möglich, Bausteine aus deren bestehenden Programm als Orientierungspunkte für meine eigenen Reisestationen zu nehmen und diese zu individuellen Bausteinen umzufunktionieren. Da ich durch die Zusammenarbeit diverse Kontaktmöglichkeiten mit Einheimischen und einer Reiseagentur vor Ort hatte, hatte ich immer einen Ansprechpartner. Notwendig war dies zwar nicht, da ich mittlerweile sehr Reise erfahren bin, aber es gab mir ein sehr gutes Gefühl, weil ich wusste, dass sich im Notfall jemand, der mir helfen konnte, im selben Land befände wie ich. Außerdem haben sich dadurch Freundschaften ergeben, die ich nicht mehr missen möchte.

Wenn Sie noch mehr über Jordanien erfahren wollen, dann schauen Sie auf unserer Jordanien Seite vorbei oder lassen Sie sich direkt von uns telefonisch oder persönlich beraten.

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