Die Kamala Lodge ist ein beliebter Zwischenstopp bei Trekkingreisenden in Nepal.

Nepal Reisebericht – Vier Tage Poonhill Trek im Annapurna Gebiet in Nepal– zwei Wanderer, ein Guide, ein Träger und ein Hund werden Weggefährten und sowas wie Freunde. Eine Reise durch die Berge Nepals mit reisefieber reisen.

Auf in die Berge, eine kleine Wanderung in Nepal

Gipfel Poonhill in Nepal
Gipfel Poonhill

Es werden nur vier Tage Trekking sein und wir sind eigentlich recht sportlich, weswegen wir vor unserer Abreise in die Annapurna Region in Nepal etwas aufgeregt sind und deshalb nur ein paar Stunden schlafen. Um 7 Uhr morgens geht es los, eine einstündige Autofahrt bringt uns zum letzten Dorf vor der Bergregion.  In unserem Rucksack haben wir dicke Pullover, Daunenjacken, Mützen und Handschuhe verstaut – unser Startoutfit ist jedoch eine Shorts und Tanktop. Bisher zweifeln wir noch daran, dass es wirklich kalt werden wird und wir das ganze Zeug benötigen.

Nepal Reisebericht – Trekking mit reisefieber, los geht’s:

Der erste Wandertag ist relativ einfach und mit vier Stunden auch der kürzeste Tag unseres Nepal Treks. Dennoch bekommen wir jetzt schon Respekt vor der kommenden Tagen, denn unsere Guide wird nicht müde zu erklären, wie viel weitere Höhenmeter wir auf unserem Weg zum Poonhill noch zurückzulegen haben. “It goes up, up, up, up, up, up….and a little bit down.” Okay. Nach der ersten Akklimatisierung können wir auch jetzt schon die Natur genießen. Der Wanderweg führt uns durch dichte Wälder mit wurzeligen Pfaden, steilen Treppen und kleinen Hängebrücken.

Mittagspause in der Sonne von Nepal

Die Luft ist klar, die Umgebung angenehm ruhig und so friedlich. Auf dem Weg begegnen uns hin und wieder Maultier Züge, voll beladen auf ihrem Weg zum Gipfel oder ins Tal. Begleitet werden die Karawanen von leisem Glöckchen- Klingeln und den anfeuernden Rufen der Hirten.  Angekommen in unserer ersten Übernachtungsstätte wird erst mal ein gepflegter Mittagsschlaf gehalten, es ist immer wieder erstaunlich, die Auswirkungen von frischer Luft und ein bisschen Bewegung zu erfahren. Mit Kopflampe bewaffnet sitzen wir später beim Abendessen und erfreuen uns an nepalesischen Dhal Bhat. Laut unseres Guides gibt das Gericht “Power for 24 Hours”, wir sind gespannt. Um mittlerweile 20 Uhr sind wir im Guesthouse die letzten wachen Wanderer. Also schnell ins Bett, morgen früh geht es weiter.

Nepal Berglandschaft

Die ersten Stufen nach Ulerie am nächsten Morgen sind das Anstrengendste, was wir seit langem erlebt haben. Die frühe Uhrzeit, die Kälte und der leere Magen tragen wahrscheinlich ihren Teil dazu bei, aber die Stufen sind definitiv eine Herausforderung! Und schon an Tag zwei werden wir überzeugt, dass alle Kleidungsstücke im Rucksack sinnvoll sind. Zum Glück ist das schlimmste danach für diesen Tag geschafft und wir laufen entspannt zur Mittagspause, die wir wieder mit Shorts und T-Shirt genießen können. Unser Abend in unserem Zielort für heute Guripani auf 2.700 Metern ist dagegen schon wieder deutlich frischer. An das Feuer im Kamin gekuschelt und mit nebeligen Blick ins Tal lassen wir uns den heimischen Reisschnaps schmecken. Das Wetter bereitet uns und unserem Guide jedoch Sorge. Bei Nebel werden wir den Poonhill nicht besteigen können und somit auch keinen Blick auf die Annapurna Bergkette erhalten

Angekommen am Gipfel

Der Aufstieg zum Poonhill – spielt das Wetter mit?

Um 4:45 Uhr klopft unser Guide an unsere Tür, das Signal für gute Sicht und Startsignal für den Weg nach oben zum Aussichtspunkt Poonhill. Leider wieder vor dem Frühstück, das ist hart. Dick eingepackt in mehrere Lagen und mit Stirnlampe bewaffnet steigen wir zusammen mit vielen anderen Trekkern die steilen Stufen hoch und legen in aller Frühe 500 Höhenmeter zurück. Poonhill liegt auf 3.200 Meter. Die Beine brennen und es ist furchtbar kalt, aber als wir oben ankommen und die Rosafärbung des Annuradpur 2 sehen, ist das sofort vergessen. Ein kleiner Teestand verkauft leckere heiße Zitrone und so sitzen wir mit Teetasse inmitten eines überwältigenden Bergpanoramas und beobachten den Sonnenaufgang.

Trotz der vielen Menschen ein atemberaubendes Erlebnis. Auch nach dem Sonnenaufgang bleibt die Luft glasklar und wir haben für den restlichen Tag eine tolle Sicht auf die Bergkette. Unsere letzte Nacht verbringen wir im 2.100 Metern hochgelegenen Tapani. Dank der Nachmittagssonne können wir unseren Tee draußen auf einer Bank genießen und die gelassene Stimmung im Dorf ebenfalls.

Gipfelzeichen Berg Nepal

Die letzte Etappe ist zwar für die Knie etwas anstrengend, da es zu 70% hohe Steintreppen sind, die hinunter ins Tal führen, aber die verwunschenen Rodendrienwälder, ein paar Affen, Maultiere und Ziegen, die wir treffen und natürlich der kleiner weiße Hund ,der uns die letzten Tage gefolgt ist, lassen auch den Abstieg zu einem tollen Erlebnis werden.

Für uns steht fest: eine Nepalreise sollte unbedingt eine Wanderung beinhalten, ein paar Tage reichen schon zur Entspannung. Wer nicht ganz dafür ist, kann auch weniger steile Routen nehmen oder sich von einem Pony tragen lassen. Einfach bei reisefieber reisen vorher die Fitness angeben.

Der Abstieg ins Tal

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