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Mongolei Reisen

 
Reisen in die Mongolei - die Mongolei ist ein riesiges Land im Inneren Asiens, mit einer fast 5 mal so großen Fläche wie Deutschland, aber nur einer Bevölkerung, die etwa der doppelten Einwohnerschaft der Stadt Köln entspricht.
Von den Mongolen, und hier vor allem von Dschingis Khan, hat jeder schon mal gehört, das eigentliche Land aber und seine Bewohner ist für viele ein großer weißer Fleck.
Gruppe von Einheimischen in der mongolischen Steppe
 
Mit den vorliegenden Informationen soll versucht werden, für die so interessante Mongolei Interesse zu wecken und den weißen Fleck ein wenig zu beseitigen. Das Auseinanderbrechen des ehemaligen kommunistischen Machtblockes unter sowjetischer Führung, in den die Mongolei bis 1990 fest eingebunden war, führte zu grundlegenden Umgestaltungen im politischen und wirtschaftlichen System des Landes. Die Mongolei, die sich jetzt friedlich zu einem demokratischen Staat entwickelt, gewinnt für uns als Partner in wirtschaftlicher und kultureller Hinsicht und auch als Urlaubsland immer mehr an Bedeutung.
In einer Welt, die über Handel, Tourismus und politische Beziehungen immer näher zusammenrückt, ist es notwendig, sich kennen und verstehen zu lernen. Letztlich sind wir Menschen, die alle den gleichen Planeten besiedeln, aufeinander angewiesen und mehr oder weniger voneinander abhängig. Die Grundbedürfnisse, Hoffnungen und Wünsche sind fast überall gleich und über das Kennenlernen lernt man sich verstehen und wird verstanden.
Das touristische Potential dieses riesigen Landes ist einmalig. Neben dem Erlebnis unberührter Natur mit all ihren Schönheiten und ihrer unermeßlichen Weite vermittelt die Begegnung mit einfachen mongolischen Menschen das Gefühl für das Alltagsleben und die große Geschichte dieses stolzen Volkes, das heute dabei ist, sich seine jahrtausend alten Traditionen erfolgreich zurückzuerobern.
Einheimische Frau in traditionellem Gewand

Mongolische Jurten in einer Berglandschaft
 
Reisen außerhalb Ulaanbaatars (der mongolischen Hauptstadt) sollten keinesfalls alleine und ohne mongolische Begleiter unternommen werden. Die für uns Europäer unvorstellbare Größe des Landes, seine extrem dünne Besiedlung, die komplizierten klimatischen und natürlichen Bedingungen und insbesondere die beinahe gänzlich fehlende Infrastruktur verlangen eine gute Planung und Vorbereitung jeder Reise.
Die Mongolei ist das ideale Reiseland für Naturliebhaber, Alpinisten, historisch Interessierte und für jeden, der an fremdartigen Ländern und Menschen Gefallen hat. An vielen Plätzen in der Mongolei fühlt man sich um Jahrhunderte zurückversetzt. Reisen durch dieses Land werden mit zahlreichen einmaligen Erlebnissen und Eindrücken belohnt, die man nicht so schnell vergißt.
Bereits wenige Kilometer hinter der Stadtgrenze von Ulaanbaatar sollte sich der Reisende von den Gewohnheiten der europäischen Zivilisation verabschieden und sich auf jede Art von "Überraschung" einstellen. Nur wer den kleineren und nicht selten auch größeren Problemen des mongolischen Alltags gelassen gegenübersteht, kann das Land so erleben, wie es ist. Hauptproblem bei Überlandtouren sind die Straßen, die diesen Namen nach deutschem Verständnis nur in den allerseltensten Fällen verdienen. Selbst die Nationalstraße Nummer 1, die wichtigste asphaltierte Überlandstraße der Mongolei, ist übersät von großen und kleinen Schlaglöchern, zahlreichen Bodenwellen und die Straßendecke verschwindet an vielen Stellen. In den meisten Fällen sind die Überlandstrecken nur einfache Naturpisten, auf denen der Reisende über viele Kilometer durchgerüttelt und geschüttelt wird. Bei den oft stundenlangen Fahrten begegnet man oft keinem anderen Fahrzeug und oft auch keinem Menschen. Diese Fahrten müssen deshalb alle gut organisiert werden, mit Vorräten an Proviant, Wasser und Betriebsstoffen. Auf längeren Touren in Halbwüsten und Wüsten sollte eine komplette Technikermannschaft mit Werkzeug und den notwendigen Ersatzteilen mitreisen.

Ein Besuch einer einsam in der Steppe stehenden Jurte vermittelt einen bleibenden Eindruck mongolischer Gastfreundschaft. Jeder Reisende erhält dort die Möglichkeit einer Rast.
Mongolischer Milchtee, Airag (Kumys) Milchprodukte u.a. werden angeboten. Für viele Mongolen, die mit ihren Tierherden einsam in den weiten Steppen leben, sind solche Besuche seit Jahrhunderten nahezu die einzige Abwechslung am Tag. Noch heute hofft man von dem Gast interessante Neuigkeiten und Informationen aus der fernen Welt zu erfahren.
Unvergleichlich ist die mongolische Natur. Sie zeigt eindrucksvoll in vielfältigen Erscheinungsformen ihre Größe und absolute Unverfälschtheit.
Eine Reise durch die Mongolei kann zu einem Erlebnis werden, das sich mit jeder anderen Tour, - sei es eine Safari in Afrika, ein Besuch in den Regenwäldern oder eine Reise durch Australien-, durchaus messen kann.
Kommen Sie und sehen Sie selbst!
 
Wichtig für Sie: Die Mongolei ist ein Land der Extreme. Es herrscht trockenes, kontinentales Klima mit sehr unterschiedlichen Jahreszeiten. In den Sommermonaten Juni bis August erreichen die Temperaturen 20 bis 25°C. In der Wüste Gobi kann es zu dieser Zeit bis zu 40°C heiß werden. Die Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht können, vor allem in der Wüste, oft bis zu 20°C betragen. Sie sollten für die Nächte also warme Kleidung im Gepäck haben. Von Ende Oktober bis April liegt die Temperatur im ganzen Land nur selten über dem Gefrierpunkt. Im Januar und Februar ist es mit bis zu -30°C im Norden des Landes am kältesten. Im Frühling bis ca. Anfang Juni gibt es häufig heftige Sandstürme.
Die wenigen Niederschläge fallen fast ausschließlich im Sommer, vor allem im Juli und August. Trotzdem ist auch zu dieser Zeit mit viel Sonne und blauem Himmel zu rechnen. Mit über 260 Sonnentagen im Jahr ist die Mongolei "Land of the Blue Sky".
Die eindeutig beste Reisezeit für die Mongolei sind die Sommermonate von Ende Juni bis Anfang September. Zu dieser Zeit ist es angenehm warm und aufgrund der Niederschläge ist die Landschaft grün. Die touristische Hochsaison ist im Juli während des "Naadam-Fest".
 
Die Mongolen

Aus dem Leben der Mongolen
(entnommen dem Jugendbuch von Sven Hedin "General Prschewalskij in Innerasien", erschienen 1925)
Der Mongole lebt in einem Land, das ein wohl wenig beneidenswertes, dafür aber ein gesundes Klima hat und das weit entfernt von dem rastlosen Lärm des Lebens der zivilisierten Welt ist. Von klein auf ist er die harten Mühen der väterlichen Wüste gewöhnt, mit freier Brust genießt er ihre reine Luft. Körperlich ziemlich kräftig, besitzt der Mongole eine gute Gesundheit und erreicht nicht selten ein hohes Alter. Die Bevölkerungszunahme geht allerdings sehr langsam vor sich; schuld daran ist die Armut des Volkes, die Ehelosigkeit der einheimischen buddhistischen Geistlichen (Lamas), aber auch Epidemien und Krankheiten, die zeitweilig große Verheerungen anrichten. Dafür erstehen dank der harten Lebensverhältnisse und der kargen Natur aus der jüngeren Generation Stützen für einen kraftvollen Stamm. Ein echter Sohn der Wüste, ist der Mongole allzeit frisch, sorglos und glücklich, wenn er sich zu Pferd auf den endlosen Ebenen tummeln kann.
Im ganzen unterscheidet sich das mongolische Volk von den benachbarten Nomaden dadurch, daß es ein verhältnismäßig hohes Stadium der Entwicklung erreicht hat.
Es besitzt eine eigene Schrift, gedruckte Gesetze, es studiert die tibetische Grammatik und religiöse Fragen, mit einem Wort, es hat sich zu einer wenn auch etwas kümmerlichen Kultur erhoben.
Pferderennen in der Mongolei

Kamele in mongolischem Wüstengebiet
 
Die Filzjurte ist die bewegliche Wohnung der Mongolen, auf der Viehzucht baut sich seine Existenz auf. Ackerbau betreiben die Mongolen nicht; im Handwerk beschränken sich die Mongolen auf die Herstellung einiger notwendiger Hausgeräte. Die tägliche Nahrung besteht aus Ziegeltee, der mit Salz und Milch gekocht wird, einer Menge verschiedener Milchgerichte, den berauschenden Kumys nicht zu vergessen, endlich aus Fleisch von Schafen, gelegentlich auch Rindern oder Pferden, seltener von Hammeln. Der Mongole ist gutmütig, gastfrei, glücklich, zufrieden mit seinem Los und ehrlich. Er ist ein guter Familienvater und führt ein recht patriotisches Leben. Im allgemeinen sind die Mongolen im Gegensatz zu anderen Nomaden von sehr friedlicher Gemütsart; grobe Verbrechen wie Mord sind selten, nicht einmal Viehdiebstahl kommt vor. Auf den Frauen ruhen alle häuslichen Beschäftigungen und die Erziehung der Kinder; in andere Dinge mischen sie sich nicht ein. Im allgemeinen sind sie viel arbeitsamer als die Männer, die oft recht faul sind.
Gemeinsame Feste, bei denen Pferderennen, Ringkampf, Bogenschießen und andere Spiele stattfinden, werden nur ein- oder zweimal im Jahr gefeiert.
Man bedenke, daß dieser Text vor über 100 Jahren geschrieben wurde!, zu einer Zeit, als der Weg der Expeditionen nach Zentralasien mit Pferden unternommen wurde, und wo die Anreise allein viele Monate dauerte!
Zu dieser Zeit glaubten viele Europäer, daß sie eine weit entwickeltere Kultur hätten als die Völker anderer Erdteile, und das war auch einer der Gründe, warum sie, wenn auch manchmal wohlwollend, ein wenig von oben herab auf die sogenannten "Naturvölker" herabschauten. Diese Einstellung, die zum Teil auf Selbstüberschätzung und Unkenntnis zurückzuführen ist, findet in dieser Reisebeschreibung - wie auch in vielen anderen aus dieser Zeit - ihren Niederschlag.
Trotzdem kann gesagt werden, daß die frühen Reisenden eine hervorragende Beobachtungsgabe hatten und vieles so treffend und realistisch schilderten und beschrieben, daß man es heute noch nachvollziehen kann. Das gilt auch für viele Aussagen in diesem Reisebericht.
 

Mongolei Reisen – Urlaub Mongolei Rundreisen individuell

 

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